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Hessische Biografie

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Portrait

Johann August Ernst Graf von Alvensleben
(1758–1827)

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Alvensleben, Johann August Ernst Graf von [ID = 6278]

* 6.8.1758 Erxleben, † 27.9.1827 Erxleben, evangelisch-lutherisch
Jurist, Minister, Landtagsmarschall, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1771 Minor-Präbende der Hohen Stiftskirche zu Halberstadt
  • bis 1775 Ausbildung durch Privatlehrer
  • 1775-1780 Studium der Jurisprudenz und der Staatswissenschaften in Helmstedt
  • 1781-1784 Referendar bei der Kriegs- und Domänenkammer in Magdeburg
  • Ausscheiden aus dem Staatsdienst auf Wunsch des Vaters
  • ab 1782 Bewirtschaftung der Familiengüter in Erxleben, ab 1783 in Uhrsleben
  • 1784 Deputierter des engeren Ausschusses der Altmärkischen Stände in Berlin
  • 1784-1807 Mitglied der Stände der Altmark
  • 1786 Major-Präbende
  • 1787 Domkapitular, Wohnung in Halberstadt
  • 1793-1796 Mitglied des Landschaftlichen Ausschusses zur Bearbeitung des Märkischen Provinzialgesetzbuches in Berlin
  • 3.11.1796 Wahl zum Domdechanten, am 24.11.1796 in das Amt eingeführt, letzter Dechant des durch Dekret Jérômes am 1.12.1810 aufgehobenen Halberstädter Domkapitels
  • 6.7.1798 Erhebung in den preußischen Grafenstand, 10.7.1813 Westphälische Bestätigung des Grafenstandes
  • 8-9.1807 Mitglied (für die Altmärkischen Stände) in der Ständedeputation aus dem künftigen Königreich Westphalen, die in Paris und Fontainbleau über die Westphälische Constitution verhandelte
  • 1808-1813 Mitglied und Präsident des Departements-Wahlkollegiums des Elbe-Departements, Mitglied des Distrikts Neuhaldensleben, Mitglied des Departementsrates des Elbe-Departements
  • 2.6.1808-26.10.1813 Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen (Elbe-Departement; Grundeigentümer)
  • ab 1810 wieder in Erxleben
  • 1812 Ritter des Johanniter-Ordens
  • 1813 Erwerb von Eichenbarsleben (gemeinsam mit Graf von der Schulenburg-Emden), ab 1821 Alleineigentümer
  • 1816 Verleihung des Roten Adlerordens I. Klasse
  • 1820-1823 Herzoglich-braunschweigischer Staatsminister, 30.10.1823 Bitte um Entlassung anlässlich des Regierungsaustritts von Herzog Karl
  • 1821 Großkreuz des Guelphen-Ordens
  • ab 5.1.1824 Mitglied des Preußischen Staatsrates (durch Kabinettsordre)
  • 1824-1827 Mitglied der (Provinzial-)Stände der Mark Brandenburg und des Markgraftums Lausitz
  • 5.4.1824-27.9.1827 Landtagsmarschall
  • 1826 Wahl zum Generaldirektor der Magdeburgischen Landes-Feuer-Sozietät durch die Ständischen Deputierten
  • Herr auf Erxleben II

Funktion:

  • Westphalen, Königreich, Stände, Mitglied, 1808-1813

Lebensorte:

  • Halberstadt; Helmstedt; Magdeburg; Erxleben; Uhrsleben; Berlin
Familie

Vater:

Alvensleben, Joachim IV. von, 1720-1782, Oberstleutnant, ab 1752 Bewirtschaftung der eigenen Güter

Mutter:

Platen, Sophia Luise Ernestine von, 1733-1799

Partner:

  • Rohr, Dorothea Sophia Friederike Caroline* von, (⚭ Magdeburg 8.7.1788), * 27.10.1772, † 12.3.1816, Tochter des N.N. Rohr, preußischer Generalmajor

Verwandte:

  • Alvensleben, Albrecht von <Sohn>, GND, 1794-1858, Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Sachsen, Mitglied des Altmärkischen Kommunallandtages, Königlich-Preußischer Geheimer Staats- und Finanzminister, Mitglied des Preußischen Staatsrates
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Reimar von Alvensleben, Familie von Alvensleben, Graf Johann August Ernst, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Alvensleben, Johann August Ernst Graf von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/135708699> (Stand: 10.2.2025)