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Hessische Biografie

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Alken, Else [ID = 653]

* 14.5.1877 Breslau heute Wrocław (Polen), † 24.12.1943 Theresienstadt Konzentrationslager, jüdisch; katholisch
Stadträtin, Abgeordnete
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Geburtsname:

Mamroth, Else

Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Höheren Töchterschule Breslau
  • Pensionatsjahre in Paris
  • Studium der „sozialen Krankenhausarbeit“, der Sozial- und Gefängnisfürsorge
  • 1895 wird 18-jährig katholisch
  • im Ersten Weltkrieg Lazarettarbeit, Gründerin und Leiterin eines Tagesheims für Frauen
  • 5.6.1924-25.6.1928 und 7.1.1930-24.4.1933 erste unbesoldete Stadträtin in Frankfurt am Main
  • 2. Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Zentrumspartei
  • 1921-1929 Mitglied des Nassauischen Kommunallandtages des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Stadtkreis Frankfurt am Main, 1929 Mandatsniederlegung
  • 1921 „Ersatzmann“ bei der Wahl zum Preußischen Landtag im Wahlkreis 19: Hessen-Kassel (Zentrumspartei)

Funktion:

  • Wiesbaden, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (Z), 1921-1929
  • Hessen-Nassau, 15. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1921
  • Hessen-Nassau, 16. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1926
  • Hessen-Nassau, 17. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1927
  • Hessen-Nassau, 18. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1928

Lebensorte:

  • Breslau; Frankfurt am Main
Familie

Vater:

Mamroth, Fedor, GND, * Breslau 21.2.1851, † Frankfurt am Main 25.6.1907, katholisch, Dr. phil., Journalist, Schriftsteller, ab 1899 Feuilletonchef der Frankfurter Zeitung, Sohn des Louis Mamroth, Kaufmann, und der Sophie Schlesinger, er verheiratet II. Frankfurt am Main 2.9.1896 mit Johanna Schwabacher, * Frankfurt am Main 19.5.1872, jüdisch

Mutter:

Mika, Antonie

Partner:

  • Alken, Carl* Hubert Heinrich Michael, (⚭ Berlin 9.1.1904) * Oberselters 10.10.1872, † Frankfurt am Main 21.2.1933, katholisch, Dr. jur., Universitätsrat, Landgerichtsdirektor, stellvertretender Präsident der Reichsdisziplinarkammer, Sohn des Carl Alken, königlicher Regierungsbaumeister aus Bergheim/Regierungsbezirk Köln, und der Magdalena Zerves
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Foto, um 1925, Quelle: HHStAW 3008/1 Nr. 11893 (beschnitten)

Zitierweise
„Alken, Else“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116286709> (Stand: 27.5.2026)