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KDR 100, TK25 1900 ff.

Gleimenhagen

Wüstung · 189 m über NN
Gemarkung Dillich, Gemeinde Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

13,5 km südlich von Fritzlar

Lage und Verkehrslage:

Am Nordwest-Rand der Gemarkung Dillich; Flurname Gleimenweg, -wiese.

Ersterwähnung:

1221

Siedlungsentwicklung:

1348: wüst.

1546: Festlegung der Gemarkunggrenze.

Historische Namensformen:

  • Gliminhain, in (1221) [Wyss Urkundenbuch Deutscher Orden I Nr. 10]
  • Glimenhagen, de (1303)
  • Glymenhagen, de (1325)
  • Glimenhan, de (1333)
  • Glymenhain (1348)
  • Glymmenhain, de (1414)
  • Glymenhain (1521)
  • Glymanhayn (1522)
  • Glymanhain (1522)
  • Glimenhagen (16. Jahrhundert)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3518781, 5652194
UTM: 32 U 518699 5650373
WGS84: 51.004624° N, 9.266515° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400103001

Einwohnerstatistik:

  • 1348: wüst.
Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Herrschaft:

1531: Landgraf belehnt Jost von Weiters mit Gleimenhagen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1221: Graf Ludwig von Ziegenhain überträgt dem Deutschen Orden Marburg 2 Mühlen zu Gleimenhagen.
  • 1348: Kloster Spieskappel tauscht mit Stift Fritzlar Abgaben von 6 Viertel Getreide von Gütern zu Gleimenhagen.
  • 1550: Witwe Elisabeth von Linsingen verschreibt aus ihrem dritten Teil der Gleimenwiese oberhalb Haarhausen.

Ortsadel:

1266-1374.

Wirtschaft

Mühlen:

Graf Ludwig von Ziegenhain überträgt 1221 dem Deutschen Orden Marburg 2 Mühlen zu Gleimenhagen.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Gleimenhagen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4131> (Stand: 9.11.2017)