Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Leopold Schmid
(1808–1869)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Schmid, Leopold [ID = 5370]

* 9.6.1808 Zürich, † 20.12.1869 Gießen, katholisch
Prof. Dr. theol.; Dr. phil. h.c. – Theologe, Priester, Professor, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Lateinschule in Scheer, dann Dürnau am Federsee
  • 1823-1827 Gymnasium Ehingen an der Donau
  • 1827 Studium der katholische Theologie in Tübingen, 1830 München, 1831 Marburg
  • folgt 1831 seinem Freund Spengler nach Marburg, Privatdozent, Mitarbeit an dessen Kirchenzeitung
  • 1831 Professor und Subregens am Priesterseminar in Limburg an der Lahn
  • 31.12.1832 Priesterweihe in Limburg
  • 1834-1836 2 ½ Jahre für exegetische Studien freigestellt, Juni 1834 Hausgeistlicher bei Friedrich Schlosser im Stift Neuburg
  • 1.1.1837-1839 Pfarrer in Großholbach (Nassau)
  • 12.3.1839-16.2.1850 ordentlicher Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Gießen
  • 1839 Dr. theol. Gießen
  • ab 2.7.1842 auch Vorlesungen an der Philosophischen Fakultät der Universität Gießen
  • 1842 Dr. phil. h.c. Universität Würzburg
  • 1843-1844 und 1855-1856 Rektor der Universität Gießen
  • 1842 Lehrauftrag für Philosophie
  • 16.6.1846 Honorarprofessor der Philosophischen Fakultät der Universität Gießen
  • 1849 Mitglied der Ersten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen als Vertreter während der Vakanz des Mainzer Bischofsstuhls (11. Landtag), 10.1.1849 Ernennung, 20.1.1849 Eid
  • 1849 Wahl zum Bischof von Mainz, vom Papst abgelehnt (gewählt wurde stattdessen Wilhelm Emanuel Freiherr von Ketteler)
  • 1849 während der Vakanz Vertreter des Mainzer Bischofsstuhls in der ersten Kammer des Hessischen Landtags
  • 16.2.1850 auf Wunsch ordentlicher Professor der Philosophischen Fakultät der Universität Gießen
  • 1867 Verzicht auf die römisch-katholische Kirchengemeinschaft

Funktion:

  • Gießen, Universität, Rektor, 1843-1844
  • Hessen, Großherzogtum, 11. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1849
  • Gießen, Universität, Rektor, 1855-1856

Studium:

  • 1827-1831 Studium der katholischen Theologie an den Universitäten Tübingen, München und Marburg

Akademische Qualifikation:

  • 1839 Promotion zum Dr. theol. an der Universität Gießen
  • 1842 Dr. phil. h.c. der Universität Würzburg

Akademische Vita:

  • Gießen, Universität / Katholisch-Theologische Fakultät / Theologie / ordentlicher Professor / 1839-1850
  • Gießen, Universität / Philosophische Fakultät / / Honorarprofessor / 1846-1850
  • Gießen, Universität / Philosophische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1850-1869

Akademische Ämter:

  • 1843-1844 und 1855-1856 Rektor der Universität Gießen

Lebensorte:

  • Scheer; Dürnau; Ehingen (Donau); Tübingen; München; Marburg; Limburg an der Lahn; Großholbach
Familie

Vater:

Schmid, Benedikt, 1775–1853, aus Scheer, Württemberg, katholisch, Buchbinder in Zürich, 1810 Rückkehr nach Scheer

Mutter:

Kreis, Anna Barbara, aus Ermating, Kanton Thurngau, Schweiz, evangelisch-reformiert

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schmid, Leopold“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117502170> (Stand: 9.6.2026)