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Hessische Biografie

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Portrait

Edmund Schlink
(1903–1984)

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Schlink, Edmund [ID = 1906]

* 6.3.1903 Darmstadt, † 20.5.1984 Heidelberg-Ziegelhausen, evangelisch
Prof. Dr. phil.; D.Theol. – Theologe, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1909-1913 Bürgerschule in Braunschweig
  • 1913-1921 Wilhelm-Gymnasium in Braunschweig, 1922 Abitur in Darmstadt
  • 1922 Studium der Naturwissenschaften, Mathematik, Psychologie und Philosophie in Tübingen, München, Kiel, Wien und Marburg
  • 1927 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg mit der Dissertation „Persönlichkeitsänderung in Bekehrungen und Depressionen“
  • Studium der Evangelischen Theologie in Münster
  • D.Theol. bei Karl Barth mit der Dissertation „Emotionale Gotteserlebnisse. Ein empirisch-psychologischer Beitrag zum Problem der natürlichen Religion“, 1931
  • 1930 Predigerseminar Friedberg
  • 1931 Pfarrassistent in Sprendlingen und Buchschlag bei Darmstadt
  • 1932 Studentenpfarrer in Darmstadt
  • 1933 Assistent in Gießen und 1934 Habilitation mit der Arbeit „Der Mensch in der Verkündigung der Kirche“ (1936)
  • Privatdozent für Systematische und Praktische Theologie in Gießen (von den Nationalsozialisten entlassen)
  • April 1935 Pfarrer und Dozent an der Hochschule der Bekennenden Kirche in Bethel (1939 von den Nationalsozialisten geschlossen)
  • Visitator der Bekennenden Kirche in Hessen-Nassau
  • Pfarrverweser in Dortmund und Bielefeld und Studiendirektor des Thomasstifts in Straßburg
  • 1945 Mitglied der Kirchenleitung der Westfälischen Kirche und Direktor des Predigerseminars in Brackwede
  • 1946 Professor für Systematische Theologie in Heidelberg, emeritiert 1971
  • Gründer des ersten deutschen Instituts für Ökumene in Heidelberg
  • 25 Jahre Delegierter der EKD an allen ökumenischen Konferenzen, Beobachter des Zweiten Vaticanischen Konzils
  • Dr. theol. h. c. (Mainz 1947, Edinburgh 1953, St. Sergius in Paris 1962)

Werke:

Lebensorte:

  • Braunschweig; Darmstadt; Tübingen
Familie

Vater:

Schlink, Georg Wilhelm*, 1875–1968, Professor an der Technischen Hochschule Darmstadt

Mutter:

Heuser, Ella, 1877–1969, Tochter des Louis Heuser, Verlagsbuchhändler in Neuwied und Leipzig, und der Josefine Steiner

Partner:

  • Winkelmann, Elisabeth, (⚭ Münster 1932) 1899–1936, Tochter des Justus Winkelmann, 1861–1946, Pfarrer, und der NN. Hering, 1872–1943
  • Oswald, Irmgard, (⚭ 1938) * Basel 9.2.1914, † Heidelberg-Ziegelhausen 6.3.2006, Theologin, Tochter des Kaspar Oswald, 1875–1965, Spinnereidirektor, und der Verena Gräft, 1882–1966

Verwandte:

  • Hopfmüller, Johanna, geb. Schlink <Tochter>, 1933
  • Engelhard, Dorothea, geb. Schlink <Tochter>, 1935, GND, Gymnasiallehrerin, verheiratet 1960 mit Klaus Engelhardt, 1932, GND, Professor D.Theol., Landesbischof in Baden
  • Schlink, Wilhelm <Sohn>, 1939, GND, Professor für Kunstgeschichte in Freiburg im Breisgau
  • Schlink, Bernhard <Sohn>, 1944, GND, Professor für Rechtswissenschaften in Berlin, Richter am Verfassungsgerichtshof des Landes NRW, Schriftsteller
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schlink, Edmund“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118759426> (Stand: 6.3.2026)