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Historisches Ortslexikon
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- Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 15. Friedberg
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 99. Windecken
Weitere Informationen
Hirzbacherhöfe
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Gehöftgruppe · 150 m über NN
Gemarkung Marköbel, Gemeinde Hammersbach, Main-Kinzig-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Gehöftgruppe
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Lagebezug:
10 km nordöstlich von Hanau
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Historische Namensformen:
- Hirzbach (1128) [UB Mainz 1, S. 466-468, Nr. 554]
- Hircisbach (1252) [HHStAW Best. 35, U 11; Druck: Urkundenbuch Hanau 1, S. 205, Nr. 279]
- Herzspach (1365) [Urkundenbuch der Herren von Hanau 3, S. 561-562, Nr. 507]
- Hirzbacher Höfe [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]
-
Bezeichnung der Siedlung:
- dorfe (1365)
- Im Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden von Hessen aus dem Jahre 1962 als Siedlungsplatz genannt.
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3497488, 5564897
UTM: 32 U 497414 5563111
WGS84: 50.220165° N, 8.963754° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
43501302003
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Einwohnerstatistik:
- 1632: 9 Dienstpflichtige
- 1895: 10 Häuser mit 67 Bewohnern
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1458: Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Windecken
- 1736: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Windecken
- 1787: Landgrafschaft Hessen, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Windecken (Frauenkloster Nieder-Ilbenstadt)
- 1806/7-10: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Hanau, Amt Windecken (Militärverwaltung)
- 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau, Distrikt Windecken
- 1816: Kurfürstentum Hessen, Landgericht Windecken
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Hanau
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hanau
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Hanau
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Hanau
- 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Hanau
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Mainz-Kinzig-Kreis
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Altkreis:
Hanau
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Gericht:
- Mitte des 14. Jahrhunderts gehören Hirzbach und Baiersrode zum Gericht Marköbel.
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Herrschaft:
1421 bildet Hirzbach zusammen mit Marköbel eine Gemeinde im Amt Windecken
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1128 weist Erzbischof Adalbert I. von Mainz dem Domkapitel u.a. 10 solidi aus Hirzach für Speisen an. 1252 überlässt St. Viktor in Mainz seien Güter in Hirzbach gegen einen Zins den Antonitern zu Rossdorf.
- Kloster Ilbenstadt erwirbt hier 1255 Besitz. 1365 tragen Markolf von Hülshofen und seine Frau dem Ulrich von Hanau an Stelle seines verkauften Gutes in Hirzbach eine eigene Hube in Niederdorffelden auf.
- 1804 verkauft der Graf von Leinnigen-Westerburg als Besitzer Ilbenstadts zwei Hirzbacher Höfe an Hessen.
- Kirche und Religion ↑
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Ortskirchen:
- 1254 schenkt Reinhard, Herr zu Hanau die Kapelle St. Maria den Antonitern.
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Pfarrzugehörigkeit:
1375 steht die Kapelle unter dem Roßdorfer Landkapitel.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Hirzbacherhöfe, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12473> (Stand: 7.7.2026)

