Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 
Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5720 Büdingen
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 100. Hüttengesäß

Neuwiedermuß

161 m über NN
Gemeinde Ronneburg, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Sonstiges

Lagebezug:

9,7 km nordwestlich von Gelnhausen

Historische Namensformen:

  • Neuwiedermus [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]

Bezeichnung der Siedlung:

  • Wohnplatz

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3504282, 5566012
UTM: 32 U 504206 5564225
WGS84: 50.230179° N, 9.058964° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

435024030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 123, davon 105 Acker (= 85.37 %), 10 Wiesen (= 8.13 %), 0 Holzungen
  • 1961 (Hektar): 185, davon 24 Wald (= 12.97 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 165, davon 163 evangelisch (= 98.79 %), 2 katholisch (= 1.21 %)
  • 1961: 243, davon 207 evangelisch (= 85.19 %), 34 katholisch (= 13.99 %)
  • Die ungewöhnliche Angabe von 1274 Einwohnern im Jahr 1834 ist tatsächlich in der Quelle so wiedergegeben.

Diagramme:

Neuwiedermuß: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Isenburg-Birstein, Amt Wenings, Gericht Selbold
  • 1816: Kurfüstentum Hessen, Amt Wenings, Gericht Selbold
  • 1821: Kurfüstentum Hessen, Kreis Gelnhausen
  • 1830: Kurfüstentum Hessen, Provinz Hanau, Landkreis Hanau
  • 1848: Kurfüstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfüstentum Hessen, Provinz Hanau, Landkreis Hanau
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hanau
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Hanau
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Hanau
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Hanau
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis:

Hanau

Gericht:

  • 1822: Kurfürstlich-Hessisches Fürstlich-Isenburgisches Justizamt Langenselbold
  • 1850: Justizamt Langenselbold
  • 1867: Amtsgericht Langenselbold
  • 1968: Amtsgericht Hanau

Gemeindeentwicklung:

Seit 31.12.1971 Ortsteil der Gemeinde Ronneburg.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

Mühle des Stoffel Bauern, später Neuwiedermuser Mühle genannt, an einem vom Fallbach abgeleiteten Betriebsgraben am nördlichen Ortsausgang von Neuwiedermuß. Um 1925 stillgelegt.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Neuwiedermuß, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12412> (Stand: 4.4.2022)