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KDR 100, TK25 1900 ff.

Oberhasel

Wüstung · 284 m über NN
Gemarkung Weißenhasel, Gemeinde Nentershausen, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

15,2 km nordöstlich von Rotenburg an der Fulda.

Lage und Verkehrslage:

Zwischen Nentershausen und Weißenhasel. Während die eigentliche Dorfstelle noch nicht lokalisiert ist, befand sich 0,2 km nordöstlich der Oberhaseler Mühle (heute: Gerlachsmühle) die abgegangene, zugehörige Kirche auf dem Kirchberg, einem hoch aufragenden, schmalen Geländesporn, im Wiesengelände (hier lokalisiert).

Ersterwähnung:

1282

Vorbemerkung Historische Namensformen:

In den mittelalterlichen Schriftquellen wird erst vergleichsweise spät und nicht konsequent zwischen Niederhasel (= Weißenhasel), Oberhasel und Schwarzenhasel differenziert. 1451 und 1480 werden alle drei in den Zinsregistern der Propstei Germerode genannt (Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 492, 498, Nr. 1266, 1279)

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • Dorf (1365)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3565760, 5655120
UTM: 32 U 565660 5653297
WGS84: 51.027476° N, 9.936291° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63201306001

Verfassung

Altkreis:

Rotenburg

Herrschaft:

1365 belehnt der Abt von Hersfeld die Kinder des Ritters Ludwig von Baumbach mit Holzrechten des Klosters Cornberg in Oberhasel.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1282 verkauft Hermann Trott dem Kloster Bubenbach (Cornberg) zwei Hufen in Oberhasel und in Imshausen.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Oberhasel, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3199> (Stand: 19.8.2025)