Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 
Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
4825 Waldkappel
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung

Were

Wüstung
Gemarkung Bischhausen, Gemeinde Waldkappel, Werra-Meißner-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

13,5 km südwestlich von Eschwege

Lage und Verkehrslage:

Westlich Bischhausen in Richtung Waldkappel unterhalb des Wehrberges im Bereich des Wehrhofes

Ersterwähnung:

1141

Letzterwähnung:

1521

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • desertum (1451)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3564563, 5667903

Statistik

Ortskennziffer:

63601201009

Frühere Ortskennziffer:

63601215013

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1141: Honer Mark (in pago, qui dicitur Hunether marca, circa fluvium Werraha)

Altkreis:

Eschwege

Gericht:

Herrschaft:

1391 bittet Hermann von Schlutwinsdorf, Burgmann zu Melsungen, den Abt von Fulda, ihn mit Gütern in Wanrode, Mäckelsdorf, Berkirsch und weiteren im Einzelnen aufgeführten Orten, u.a. zu Were, zu belehnen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1141 bestätigt der Mainzer Erzbischof Markolf dem von dem Grafen Siegfried IV. von Boyneburg und seinen Vorfahren gegründeten Benediktinerkloster St. Blasien zu Northeim u.a. seinen Besitz zu Were. Der Besitz des Klosters Northeim gelangt um 1200 an das Kloster Bursfelde, welches ihn noch 1446 innehat und mit Zustimmung des Mainzer Erzbischofs an die Boyneburger veräußert.
  • Die von Boyneburg-Bischhausen hatten Besitz zu Were von Hessen zu Lehen (Rev. 1449-1787). Sie hatten ihn vom Kloster Bursfelde erkauft.

Zehntverhältnisse:

1141 fügt der Mainzer Erzbischof Markolf der Schenkung an Kloster St. Blasien zu Northeim den Zehnten in Were hinzu

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Were, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7250> (Stand: 17.6.2024)