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Hessische Biografie

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Portrait

Wilhelm Münscher
(1766–1814)

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Münscher, Wilhelm [ID = 9244]

* 11.3.1766 Hersfeld, † 28.7.1814, evangelisch
Prof. Dr. theol. – Professor, Theologe, Prediger
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Muenscher, Vilelmus
  • Münscher, Guilielmus
  • Mvenscher, Gvilielmvs
  • Münscher, Vilhelm
  • Muenscherus, Vilelmus
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasiums in Hersfeld
  • 1781-1784 Studium der Theologie in Marburg
  • 6.1784 Theologisches Fakultätsexamen in Marburg
  • 12.1784 Tentamen in Kassel
  • 4.2.1785 ordiniert und Gehilfe seines Vaters in Hersfeld
  • nach dem 4.9.1789 Stiftsprediger in Hersfeld
  • 24.2.1792 dritter ordentlicher Professor der Theologie in Marburg, Konsistorialrat und Inspektor der reformierten Kirchen im Oberfürstentum, eingeführt im Senat am 31.3.1792
  • 25.8.1792 zweiter ordentlicher Professor der Theologie
  • seit WS 1793 ebenfalls den Lehrstuhl für Kirchengeschichte
  • 10.11.1797 Promotion zum Doktor der Theologie in Marburg
  • Vorlesungen: Systematische Theologie, Pastraltheologie, Neues Testament, Kirchengeschichte

Funktion:

  • Hersfeld, Stiftsprediger, 1789
  • Marburg, Konsistorialrat und Inspektor der reformierten Kirchen im Oberfürstentum, 1792
  • Marburg, Universität, Prorektor, 1798
  • Marburg, Universität, Prorektor, 1807
  • Marburg, Universität, Prorektor, 1808 (11-12)
  • Marburg, Universität, Prorektor, 1813
  • Marburg, Universität, Prorektor, 1814 (1-3)

Studium:

  • 1781-1784 Studium der Theologie an der Universität Marburg
  • 1784 Theologisches Fakultätsexamen an der Universität Marburg

Akademische Qualifikation:

  • 10.11.1797 Promotion zum Dr. theol. an der Universität in Marburg

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Systematische Theologie, Exegese des Neuen Testaments, Praktische Theologie / dritter ordentlicher Professor / 1792
  • Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Systematische Theologie, Exegese des Neuen Testaments, Praktische Theologie, Kirchengeschichte / zweiter ordentlicher Professor / 1792
  • Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Systematische Theologie, Exegese des Neuen Testaments, Praktische Theologie, Kirchengeschichte / zweiter ordentlicher Professor / 1792-1814

Akademische Ämter:

  • 1798, 1807, 23.11-31.12.1808, 1813, 1814 bis Ende März Prorektor der Universität Marburg
  • 1810 als erster Rektor der Universität Berlin in Aussicht genommen
  • 2.5.1811-1814 Mitdirektor des Philosophischen Seminars

Werke:

  • Handbuch der christlichen Dogmengeschichte (1797-1809)
  • Lehrbuch der christlichen Kirchengeschichte (1804)
  • Lehrbuch der christlichen Dogmengeschichte (1811; 2. erweiterte Auflage 1819)

Lebensorte:

  • Hersfeld; Marburg; Kassel
Familie

Partner:

  • Hartert, Christiane Jakobine Sophia, 1764–1826, Tochter des Franz Hartert, 1731–1807, Rat und Amtmann in Hersfeld

Verwandte:

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

„Wilhelm Münscher“ (Federzeichnung · 25,3 x 31,2 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.199) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)

Zitierweise
„Münscher, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/124728030> (Stand: 10.2.2025)