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Hessische Biografie

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Portrait

Theophil Bernhard Johannes Krawielitzki
(1866–1942)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

118715836

Krawielitzki, Theophil Bernhard Johannes [ID = 18549]

* 22.6.1866 Rauden (Ostpreußen) heute Rudno (Pelplin) (Polen), † 22.3.1942 Marburg, Begräbnisort: Marburg Hauptfriedhof, evangelisch
Pfarrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • verwurzelt in westpreußischer Gemeinschaftsbewegung
  • 1879 Besuch des Gymnasiums in Danzig (heute Gdańsk/Polen)
  • Studium der Mathematik und Theologie an den Universitäten Berlin und Königsberg
  • Eintritt in die schlagende Burschenschaft Gothia
  • 31.10.1890 Examen in Theologie an der Universität Danzig
  • 25.4.1892 Ordination
  • 1894 Berufung zum Pfarrer nach Vandsburg/Westpreußen (heute Więcbork/Polen), einem Zentrum der Gemeinschaftsbewegung in der Evangelischen Kirche
  • 15.11.1896 Gründung des Vandsburger Jugendbundes für Entschiedenes Christentum
  • Ab 1900 Bau eines Schwestern- und Brüderhauses in Vandsburg; zentrale Ziele sind Evangelisation und christliche Lebensführung
  • 9.10.1908 Umsiedlung mit der Familie nach Marburg, Schwanallee 57
  • 1.11.1908 Gründung des Diakonissen-Mutterhauses für Entschiedenes Christentum Hebron in Marburg entsprechend dem Vandsburger Vorbild
  • 1.5.1909 Gründung des Brüderhauses Tabor in Marburg-Wehrda
  • Auseinandersetzungen mit der Pfingstbewegung
  • juristische Auseinandersetzungen um die Anerkennung der Diakonissenhäuser als Institutionen in der evangelischen Landeskirche
  • 1922 Gründung des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes in Marburg
  • Ablehnung der Weimarer Republik
  • Unterstützung des nationalsozialistischen Staates

Lebensorte:

  • Danzig; Berlin; Königsberg (Preußen); Marburg; Vandsburg (Westpreußen)
Familie

Vater:

Krawielitzki, August Bartholomäus, 1836-1890 Pfarrer in Rauden

Mutter:

Thomaczik, Ludewica Katharine Dorothea

Partner:

  • Kolkow, Thusnelda* Magdalena von, (⚭ Danzig 18.10.1894) * Danzig 29.7.1874, † Wehrda (heute Marburg) 16.5.1953, Tochter des Wilhelm von Kolkow und der Pauline von Otto

Verwandte:

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Krawielitzki, Theophil Bernhard Johannes“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118715836> (Stand: 22.6.2026)