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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
100823149
Plitt, Johann Jacob [ID = 5154]
- * 27.2.1727 Wetter (Hessen), † 7.4.1773 Frankfurt am Main, evangelisch-lutherisch
Prof. Dr. theol. – Theologe, Hochschullehrer, Pfarrer - Wirken ↑
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Werdegang:
- Schule in Wetter
- 1741 Besuch des Gymnasiums in Lippstadt unter Aufsicht des Konrektors Münch, der 1742 verstarb
- 1742 Gymnasium in Soest
- 1744 Studium der Theologie in Marburg
- 1745 Studium in Halle, dort Schüler von Meier, Siegmund Jakob Baumgarten, Krüger, Kratzenstein und Christian Wolff
- 1747 kleine akademische Tour über Leipzig, Jena und Erfurt
- 1748 Magister in Marburg
- 18.9.1748 Ankündigung von Vorlesungen über Philosophie in Marburg
- 22.12.1748 Ordination als Prediger der lutherischen Gemeinde in Kassel (Nachfolger von Dolle)
- 1755 Doktor der Theologie in Göttingen
- 1.6.1755 ordentlicher Professor der Theologie in Rinteln
- 1756 zugleich zweiter Prediger in Rinteln
- 1758 zugleich erster Prediger der Stadtkirche in Rinteln
- 15.3.1762 Entlassung aus hessischen Diensten
- 16.2.1762 erster Pfarrer an der Barfüßerkirche und Senior ministerii in Frankfurt am Main (Nachfolger von Fresenius)
- 1764 hielt er die Krönungspredigt anlässlich der Krönung Kaiser Josephs II.
- März 1773 durch eine Reise nach Göttingen, um seinen Sohn abzuholen, schwer erkrankt und im April verstorben
- 1748 Mitglied der Deutschen Gesellschaft in Göttingen
- 1755-1761 Gründer und Leiter einer Deutschen Gesellschaft in Rinteln
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Studium:
- 1744 Studium der Theologie in Marburg
- 1745 Studium in Halle
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Netzwerk:
- Baumgarten, Siegmund Jakob <Lehrer>, GND, * Wolmirstedt 14.3.1706, † Halle an der Saale 4.7.1757, evangelischer Theologe
- Wolff, Christian <Lehrer>, * Breslau 24.1.1679, † Halle an der Saale 9.4.1754, Prof. Dr. math., Jurist, Philosoph, Mathematiker
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Akademische Qualifikation:
- 1755 Promotion zum Doktor der Theologie an der Universität Göttingen
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Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Privatdozent / 1748
- Rinteln, Universität / / Theologie / ordentlicher Professor / 1755
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Lebensorte:
- Wetter (Hessen); Lippstadt; Soest (Westfalen); Marburg; Halle an der Saale; Kassel; Rinteln
- Familie ↑
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Vater:
Plitt, Johann Conrad, Bürger und Handelsmann in Wetter
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Mutter:
May, Anne Marie, Tochter des Johann Herbold May, Bürger in Wetter
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Partner:
- Schlosser, Henriette Sophie, (⚭ Frankfurt am Main 15.1.1750) † Frankfurt am Main 13.1.1796, Tochter des Friedrich Philipp Schlosser, lutherischer Prediger in Kassel
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Verwandte:
- Plitt, Johanne Marie <Tochter>, 1751
- Plitt, Henriette <Tochter>, 1752-1753
- Plitt, Johann Ludwig Christian <Sohn>, 1753-1800, Ober-Pfarrer und Konsistorialrat in Friedberg
- Plitt, Marie Salome <Tochter>, * 1755, † jung
- Plitt, Elisabethe Gerhardine <Tochter>, * Rinteln 14.2.1757
- Plitt, Johann Friedrich Edler von <Sohn>, 1761–1823, Gesandter, Resident in Frankfurt am Main
- Plitt, Marie Friderike <Tochter>, 1762
- Plitt, Eleonore Sophie <Tochter>, 1766-1795
- Plitt, Johanna Dorothea <Tochter>, 1767
- Plitt, Johann Conrad <Sohn>, 1770, Amtsassessor der Freiherren von Rotenhan im Amt Rentweinsdorf bei Bamberg
- Plitt, Dietrich Jakob <Sohn>, 1772, Lehrling der Handlung bei Sartorius & Comp. in Paris, nach 1793 bei Johann Friedrich Hofmann & Sohn in Rotterdam
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 26, Leipzig 1888, S. 307-309 (Hermann Dechent)
- Frankfurter Biographie, Bd. 2, Frankfurt am Main 1996, S. 142 f. (Reinhard Frost)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 524
- Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte, Bd. 11, Kassel 1797, S. 100-122
- Zitierweise ↑
- „Plitt, Johann Jacob“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/100823149> (Stand: 7.4.2026)
