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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1207171891
Gontrum, Wilhelm [ID = 18376]
- * 24.3.1910 Schotten, † 13.10.1969 Lumda (heute zu Grünberg), evangelisch
Pfarrer, Parlamentarier - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1929 Abitur an der Oberrealschule in Gießen
- 1929-1933 Studium der Philosophie, Naturwissenschaften, Germanistik, Geschichte und Theologie an der Universität Gießen
- 1935-1958 Pfarrer in Watzenborn-Steinberg
- 1939-1945 Teilnehmer am Zweiten Weltkrieg bei der Luftwaffe
- 1945 Gründungsvorsitzender der CDU Gießen
- 1949 Mitglied des Kreistages Gießen, dort Vorsitzender der CDU-Fraktion
- 1950 erfolglose Kandidatur für den Hessischen Landtag (CDU-Landesergänzungsvorschlag, Platz 17)
- 1950-1954 Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
- 1950-1954 stellvertretender Landesvorsitzender der hessischen CDU
- 1953-1965 Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU, ab 20.9.1962 fraktionslos; hessische Landesliste), dort 1953-1957 ordentliches Mitglied des Ausschusses für Fragen der Presse, des Rundfunks und des Films und des Ausschusses für Kulturpolitik
- 1953-1957 als Vertreter der Bundesrepublik Mitglied des internationalen Vorstandes der Evangelischen Arbeitervereine in Utrecht
- Vorsitzender des „Evangelischen Wanderseminars für Arbeiterbildung“ in Frankfurt am Main
- 1955 Gründer und seitdem Präsident der Deutschen Familienferienerholung, Gießen
- ab 1961 Vorsitzender des CDU-Bezirks Mittelhessen
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Funktion:
- Deutschland, Bundesrepublik, Bundestag, Mitglied (CDU), 1953-1962
- Deutschland, Bundesrepublik, Bundestag, Mitglied (fraktionslos), 1962-1965
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Lebensorte:
- Gießen; Watzenborn-Steinberg
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949–2002, Bd. 1, München 2002, S. 272 f.
- Zitierweise ↑
- „Gontrum, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1207171891> (Stand: 31.3.2025)
