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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118774263
Hertzberg, Hans Wilhelm [ID = 15084]
- * 16.1.1895 Lauenburg (Pommern) heute Lębork (Polen), † 1.6.1965 Kiel, evangelisch
Prof. Dr. theol.; Dr. theol. h. c. – Lehrvikar, Lehrer, Hilfsprediger, Pfarrer, Theologe, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- bis 25.2.1913 Besuch des Gymnasiums Lauenburg
- 1913-1915 Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Marburg und Berlin
- Mai 1913 Erwerb des Hebraicums
- Juli 1915-21.5.1916 Kriegsdienst in Serbien, an der Somme und vor Verdun, Entlassung aus demselben aufgrund einer schweren Verwundung
- 16.4.1918 Erstes Theologisches Examen in Berlin
- 1918-1919 Lehrvikar in Berlin-Schöneberg
- 1918-1921 Studium der Orientalistik an den Universitäten Berlin, Breslau und Marburg
- 7.1919 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Berlin
- 1919 Lehrerseminarkurs in Dramburg
- 20.1.1920 Zweites Theologisches Examen in Berlin, anschließend Hilfslehrer in Berlin-Steglitz
- 7.1921 Habilitation im Fach Altes Testament an der Universität Berlin
- ab 1922 Lehrauftrag für Hebräisch
- 1921-1923 Hilfsprediger und Durchführung von Religionsunterricht in den oberen Klassen eines Gymnasiums
- 29.5.1921 Ordination in Berlin
- 1923 Betrauung mit der einstweiligen Verwaltung des Pfarramtes an der Erlöserkirche Jerusalem durch das Kuratorium der Evangelischen Jerusalem-Stiftung
- 1924 Berufung zum Pfarrer und Probst an der Erlöserkirche Jerusalem, bis zur hauptamtlichen Besetzung des Amtes Wahrnehmung der Geschäfte des Leiters des Missionswerkes des Jerusalem-Vereins und des Vorstehers des Deutsch-Evangelischen Palästina-Instituts
- seit 1927 Leiter der Deutschen Schule Jerusalem
- ab 1.10.1930 Privatdozent an der Universität Marburg, Lehrauftrag für Hebräische Sprache und Palästinakunde
- 11.8.1931-1947 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
- 13.4.1932 Ernennung zum Pfarrer in Caldern
- 1932 Verleihung des Titels Dr. theol. h. c. der Universität Berlin
- 1.11.1936 Ernennung zum Studiendirektor am Predigerseminar Hofgeismar, zugleich Niederlegung des Lehrauftrags für Hebräische Sprache
- ab 1936 nur noch Lehrauftrag für Palästinakunde
- 29.7.1946 Ernennung zum Prälaten der Landeskirche von Kurhessen und Waldeck
- 1947 Vertretung des Lehrstuhls für Alttestamentliche Theologie an der Universität Kiel
- 10.1947 ordentlicher Professor für Alttestamentliche Theologie an der Universität Kiel
- 1963 Emeritierung
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Studium:
- 1913-1915 Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Marburg und Berlin
- 1918-1921 Studium der Orientalistik an den Universitäten Berlin, Breslau und Marburg
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Akademische Qualifikation:
- 7.1919 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Berlin
- 7.1921 Habilitation im Fach Altes Testament an der Universität Berlin
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Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät // außerordentlicher Professor / 1931-1947
- Kiel, Universität / Theologische Fakultät / Alttestamentliche Theologie / ordentlicher Professor / 1947-1963
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Werke:
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Lebensorte:
- Lauenburg (Pommern); Berlin; Marburg; Breslau; Jerusalem; Kiel
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Statusgruppe:
Wissenschaftler/in
- Familie ↑
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Vater:
Hertzberg, N.N., Brauereibesitzer
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Partner:
- Hofmann, Elsa, (Haifa 13.5.1924) * Gnadenfeld 25.2.1894, Witwe des N.N. Heimke
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Verwandte:
- Maurer, Wilhelm* Georg Karl <Schwager>
- Hertzberg, Kurt Richard Wilhelm <Sohn>, * Jerusalem 16.7.1925, Dr., Landwirt
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Desel, Pfarrergeschichte des Kirchenkreises Hofgeismar von den Anfängen bis 1980, Marburg 2004, S. 447 f.
- Lippmann, Marburger Theologie im Nationalsozialismus, München 2003
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 26f.
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Bildquelle:
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
- Zitierweise ↑
- „Hertzberg, Hans Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118774263> (Stand: 16.1.2026)
