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Hessische Biografie

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Portrait

Julius Karl Ludwig Ebbinghaus
(1885–1981)

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Ebbinghaus, Julius Karl Ludwig [ID = 16787]

* 9.11.1885 Berlin, † 16.6.1981 Marburg
Prof. Dr. phil. – Philosoph, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1892-1904 Besuch des Gymnasiums zu St. Maria Magdalena in Breslau (heute Wrocław/Polen), dort März 1904 Abitur
  • 1904-1909 Studium der Philosophie, Physik, Mathematik und Kunstgeschichte an den Universitäten Berlin, Halle und Heidelberg
  • Oktober 1909-30.9.1910 Dienst als Freiwilliger
  • 28.1.1910 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Philosophie, Physik und Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg
  • Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg und Aufenthalt in England
  • Februar 1921 Habilitation an der Universität Freiburg im Breisgau
  • 1921 Ernennung zum Privatdozenten an der Universität Freiburg im Breisgau
  • 1927 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Freiburg im Breisgau
  • 1930 Ernennung zum ordentlichen Professor für Historische und Systematische Philosophie an der Universität Rostock
  • ab 1.9.1940 Lehrstuhlvertretung für Philosophie an der Universität Marburg
  • 1.11.1940 Versetzung an die Universität Marburg, Bereitstellung als Heerespsychologe
  • 1941-1945 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
  • im Zweiten Weltkrieg Hauptmann der Landwehr
  • Oktober 1945 Einsetzung als Rektor der Universität Marburg (durch die amerikanische Besatzungsmacht ernannt, „acting rector“)
  • 1.4.1954 Emeritierung
  • Sommersemester 1954-WS 1955/56 Lehrstuhlvertretung für Philosophie an der Universität Marburg
  • 1955 Vizepräsident des Instituts International de Philosophie in Paris (Frankreich)
  • Januar-März 1959 Gastprofessor an der Emory-University in Atlanta, Georgia (USA)

Studium:

  • 1904-1909 Studium der Philosophie, Physik, Mathematik und Kunstgeschichte an den Universitäten Berlin, Halle und Heidelberg

Netzwerk:

  • Windelbald, Wilhelm <Lehrer>, GND, 1848-1915, Philosoph
  • Kroner, Richard <Lehrer>, GND, 1884-1974, Philosoph, Theologe
  • Heidegger, Martin <Freundschaft>, GND, 1889-1976, Philosoph
  • Deubner, Ludwig* August <Freundschaft>, GND, 1877-1946, Altphilologe, Religionswissenschaftler
  • Dragendorff, Hans <Freundschaft>, GND, 1870-1941, Archäologe
  • Reidemeister, Kurt* Werner Friedrich, GND, 1893-1971, Mathematiker
  • Kommerell, Max <Freundschaft>, GND, 1902-1944, Literaturhistoriker, Schriftsteller
  • Bultmann, Rudolf <Freundschaft>, ID, 1884-1976, Theologe
  • Reich, Klaus <Schüler>, GND, 1906-1996, Philosoph
  • Geismann, Georg <Schüler>, GND, *1935, Politikwissenschaftler, Philosoph
  • Tenbruck, Friedrich* H. <Schüler>, GND, 1919-1994, Soziologe
  • Gross, Johannes <Schüler>, GND, 1932-1999, Publizist, Verleger, Journalist

Akademische Qualifikation:

  • 28.1.1910 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Philosophie, Physik und Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg mit der Schrift "Historisch-systematische Untersuchung über den Weg von Kant zu Hegel"
  • 2.1921 Habilitation an der Universität Freiburg im Breisgau mit der Arbeit "Die Grundlagen der Hegelschen Philosophie 1793-1803"

Akademische Vita:

  • Freiburg im Breisgau, Universität / / / außerplanmäßiger Professor / 1927-1930
  • Rostock, Universität / / Historische und Systematische Philosophie / ordentlicher Professor / 1930-1940
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / ordentlicher Professor / 1940-1954

Akademische Ämter:

  • 1941-1945 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
  • 1945-1946 Rektor der Universität Marburg

Mitgliedschaften:

  • 1955 Vizepräsident des Instituts International de Philosophie in Paris (Frankreich)

Werke:

Lebensorte:

  • Breslau; Berlin; Halle an der Saale; Heidelberg; Freiburg im Breisgau; Marburg

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Familie

Vater:

Ebbinghaus, Hermann, GND, 1850-1909, Psychologe, Professor

Verwandte:

  • Ebbinghaus, Carl-Hermann <Sohn>
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ebbinghaus, Julius Karl Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116319437> (Stand: 16.6.2026)