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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1027565476
Brückner, Reinhard [ID = 6489]
- * 10.7.1923 Steinsdorf heute Chojnów (Polen), † 18.2.2015
Pfarrer, Politiker, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- Abitur
- 1.9.1941 Eintritt in die NSDAP
- 1941-1943 Wehrdienst (Funker)
- bis 1947 Gefangenschaft in Nordafrika, USA und Schottland
- Bauhilfsarbeiter
- 1949-1953 Studium der evangelischen Theologie an den Universitäten Marburg und Tübingen
- danach bis 1972 Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Weilburg, Siegbach (Eisemroth)/Dillkreis und Limburg
- bis Ende 1976 kirchliche Akademiearbeit in Südafrika und Namibia mit anschließender Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesrepublik
- 1.12.1982-15.2.1984 Mitglied des Hessischen Landtags (jeweils über die Landesliste der Grünen, Platz 3), Mandatsniederlegung, Nachfolger: Franz-Peter Jacob
- zweijährige entwicklungspolitische Arbeit in Oberschulen zwischen Karlsruhe und Kassel
- anderthalbjährige Gemeindearbeit in Gräveneck bei Weilburg
- im Zusammenhang bei Merenberg/Weilburg Mitarbeit bei Bürgerinitiativen und GRÜNEN
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Funktion:
- Hessen, 10. Landtag, Mitglied (GRÜNE), 1982-1983
- Hessen, 11. Landtag, Mitglied (GRÜNE), 1983-1984
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Werke:
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Lebensorte:
- Marburg; Tübingen; Weilburg
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Klausch, Braunes Erbe – NS-Vergangenheit hessischer Landtagsabgeordneter der 1.–11. Wahlperiode (1946–1987), hrsg. von der Fraktion Die Linke im Hessischen Landtag, Oldenburg/Wiesbaden 2011, S. 7
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 91
- Lengemann, Das Hessen-Parlament 1946–1986, Frankfurt am Main 1986, S. 223
- Kirschner, Abschlussbericht der Arbeitsgruppe zur Vorstudie „NS-Vergangenheit ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter“ der Kommission des Hessischen Landtags für das Forschungsvorhaben „Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen“, Wiesbaden 2013
- Zitierweise ↑
- „Brückner, Reinhard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1027565476> (Stand: 18.2.2026)
