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Hessische Biografie

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Portrait

Ferdinand August Maria Franz von Ritgen
(1787–1867)

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Ritgen, Ferdinand August Maria Franz von [ID = 12405]

* 11.10.1787 Wulfen (Westfalen), † 14.4.1867 Gießen, katholisch
Prof. Dr. med.; Dr. phil. h.c. – Arzt, Gynäkologe, Chirurg, Naturwissenschaftler, Hochschullehrer, Astronom, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Ritgen, Ferdinand August* Maria Franz
Wirken

Werdegang:

  • im Alter von einem halben Jahr Übersiedlung mit seiner Familie nach Münster (Westfalen)
  • im vierten Lebensjahr Adoption durch seinen Onkel, den Oberrentmeister des Freiherrn von Nagel, Joseph Schlun in Bornholz bei Warendorf
  • 1802 Besuch des Gymnasiums Paulinum in Münster
  • 1806/07-1808 Studium der Medizin an der Universität Münster (Westfalen)
  • 18.8.1808 Prüfung vor dem Medizinalkolleg in Arnsberg
  • Amtswundarzt des Amtes Belecke (heute Warstein)
  • 13.10.1808 Freigabe aus der bergischen Konskription
  • 3.12.1808 Promotion zum Dr. med. an der Universität Gießen
  • 4.9.1809 Amtsarzt in Stadtberge (heute Marsberg)
  • 13.9.1811 Amtsarzt in Medebach
  • 14.3.1814 Professor für Chirurgie und Geburtshilfe sowie Direktor des akademischen Hospitals an der Universität Gießen, Begründer einer der ersten neun deutschen Geburtshelferschulen
  • 19.3.1814 Medizinalrat bei der Regierung in Gießen
  • 11.1814 Direktor der neu begründeten Provinzial-Entbindungsanstalt in Gießen
  • 4.8.1821-30.8.1832 Regierungsrat bei der Regierung in Gießen
  • 1823 Promotion zum Dr. phil. h.c. an der Universität Gießen
  • 1824 Hospitalarzt in Gießen
  • 1826-1827 Rektor der Universität Gießen
  • 9.7.1830 Geheimer Medizinalrat
  • 1831-21.2.1837 Direktor der chirurgischen Klinik in Gießen
  • 25.4.1835-1841 Mitglied der Zweiten Kammer des 7.-8. Landtags des Großherzogtums Hessen für den Wahlbezirk Stadt Gießen
  • 1837 Professor für medizinische Polizei- und Seelenheilkunde an der Universität Gießen
  • 1839 Erhebung in den erblichen Großherzoglich Hessischen Adelsstand, Nobilitierung 16.12.1839
  • 10.6.1840 Aufsicht über die neue Registratur der Universität Gießen
  • 25.5.1841 Direktor des Universitätskanzleiwesens

Funktion:

  • Hessen, Großherzogtum, 07. Landtag, 2. Kammer, Mitglied, 1835-1836
  • Hessen, Großherzogtum, 08. Landtag, 2. Kammer, Mitglied, 1838-1841

Akademische Ämter:

  • 1826-1827 Rektor der Universität Gießen

Werke:

Lebensorte:

  • Münster (Westfalen); Arnsberg; Belecke; Stadtberge; Gießen
Familie

Vater:

Ritgen, Johann* Philipp, 1760-1831, gräflich von merfeld'scher Rentmeister

Mutter:

d'Arton de Varenne, Marie Louise*, 1765-1848

Partner:

  • Herold, Clara, * 19.4.1785, † 23.12.1852, Heirat Münster (Westfalen) 15.1.1809
  • Stein, Ferdinande Wilhelmine, 1813-1906, Heirat Bonn 21.12.1853, Witwe des N.N. Wenckebach

Verwandte:

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 739. - Original: Universitätsbiliothek Gießen

Zitierweise
„Ritgen, Ferdinand August Maria Franz von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116570008> (Stand: 20.4.2026)