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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 16. Cassel
Kragenhof (Gut)
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Forstbezirk / Gutsbezirk · 132 m über NN
Gemarkung Kragenhof (Wolfsanger), Gemeinde Kassel, Stadt Kassel
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Hof
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Lagebezug:
6 nordöstlich von Kassel
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Lage und Verkehrslage:
Kasseler Nordexklave in einer Fuldaschleife, die heute auch zur Gemarkung Wolfsanger gerechnet wird.
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Siedlungsentwicklung:
1928 erfolgt die Auflösung des Gutsbezirks Kragenhof und Eingemeindung der Grundstücke nach Kassel und Ihringshausen.
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Historische Namensformen:
- Cragen (1172-1181) [Klosterarchive 2: Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Nr. 4]
- Crage (1311) [Klosterarchive 2: Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Nr. 64]
- Kragen (1525) [Klosterarchive 2: Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Nr. 574]
- Cragen (1585) [Der ökonomische Staat, S. 78]
- Kragenhof (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 1]
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Bezeichnung der Siedlung:
- allodium Crage (1311)
- area qui dicitur Crage (1312) [Klosterarchive 2: Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster WeißensteinNr. 70];
- Vorwerk zum Kragen (1525) [Klosterarchive 2: Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Nr. 574].
- Hof (1585)
- Im Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden in Hessen von 1962 als Wohnplatz bezeichnet (Gut).
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3537280, 5692458
UTM: 32 U 537191 5690621
WGS84: 51.365627° N, 9.534232° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
61100006301
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Frühere Ortskennziffer:
61100063101
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Flächennutzungsstatistik:
- 1885 (Hektar): 104, davon 41 Acker (= 39,42 %), 16 Wiesen (= 15,38 %), 21 Holzungen (= 20,19 %)
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Einwohnerstatistik:
- 1885: 27, davon 27 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Ahna
- 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Ahna
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Fulda, Distrikt Kassel, Kanton Münden
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Ahna (zu Simmershausen gehörig)
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Altkreis:
Kassel, kreisfreie Stadt
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1155 schenkt Heinrich Raspe dem Kloster Ahnaberg den Gutsbezirk.
- 1312 bestätigt Herzog Albrecht von Braunschweig dem Kloster seine Besitzungen.
- Nach der Reformation gelangte der Hof in den Besitz der Landgrafen.
- Seit dem Beginn des 19. Jahrhundert befand sich das Gut in Privatbesitz und wurde 1900 der Stadt Kassel geschenkt.
- Kirche und Religion ↑
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Pfarrzugehörigkeit:
der Pfarrei Simmershausen zugehörig.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Eisenträger/Krug, Territorialgeschichte der Kasseler Landschaft, S. 99,
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 287.
- Landau: Kragenhof; in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 9 (1862), S. 139.
- Zitierweise ↑
- „Kragenhof (Gut), Stadt Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2464> (Stand: 7.9.2023)

