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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118792342
Piscator, Johannes [ID = 3874]
- * 27.3.1546 Straßburg, † 26.7.1625 Herborn, Begräbnisort: Herborn Stadtkirche, evangelisch-reformiert
Prof. D. theol. – Theologe, Prediger, Professor, Exeget, Bibelübersetzer - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Fischer, Johannes
- Wirken ↑
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Werdegang:
- Schule Straßburg (bei Karl Mieg)
- 1564-1568 Studium in Straßburg, 11.8.1568 Magister in Tübingen
- 1571 Münsterprediger in Straßburg
- 1572-1574 Professor in Straßburg (Vertreter von Johannes Marbach), wegen Calvinismus entlassen
- 1574-1577 Professor in Heidelberg (Bekanntschaft mit Caspar Olevian und des Kurpfälzischen Großhofmeisters Ludwig Graf von Sayn-Wittgenstein)
- 1577 bei Einführung des lutherischen Bekenntnisses entlassen
- 1577-1578 durch Graf Johann von Nassau-Dillenburg Hofmeister von dessen Söhnen, Konrektor in Siegen
- 1578-1581 Professor am Casimirianum in Neustadt an der Hardt
- 1581-1584 Pfarrer und Rektor des Gymnasiums in Moers (durch Pest und den Kölnischen Krieg aufgelöst)
- 1584-1626 Professor und erster Prorektor in Herborn (wieder zusammen mit Olevian)
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Netzwerk:
- Mieg, Karl von <Lehrer>, GND, 1521-1572, Schulleiter
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Werke:
- Titel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Kommentare zu fast sämtlichen Büchern der Bibel.
- Dogmatische und polemische Schriften, darunter eine Erklärung des Heidelberger Katechismus.
- 1598, Aphorismae Doctrinae Christianae . . . seu Loci Communes. Speyer 1598 bei Bernhard Albinus.
- Die Piscator-Bibel, hrsg. von Ulrich Bister, 2001.
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Lebensorte:
- Straßburg; Tübingen; Heidelberg; Siegen
- Familie ↑
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Vater:
Fischer, N.N., † 1550
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Partner:
- Sinzig, Ottilie, 1552-1622, Heirat 1574, aus Trier
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Verwandte:
- Piscator, Philipp Ludwig <Sohn>, * 1575/1580, Theologe
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 26, Leipzig 1888, S. 180 f. (Cuno)
- Jöchers Allgemeines Gelehrten-Lexicon Bd. III, S. 1592
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 613, Nr. 3360
- Nassauische Lebensbilder, Bd. 1, Wiesbaden 1940, S. 74-83 (Heinrich Schlosser)
- Bopp, Die evangelischen Geistlichen und Theologen in Elsaß und Lothringen von der Reformation bis zur Gegenwart, 1959, Nr. 4002
- Biundo, Die evangelischen Geistlichen der Pfalz seit der Reformation, 1968, Nr. 4038 (mit falschem Todesjahr)
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Bildquelle:
Nassauische Lebensbilder, Band 1, hrsg. von Rudolf Vaupel (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau X,1), 1940.
- Zitierweise ↑
- „Piscator, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118792342> (Stand: 26.7.2025)
