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Hessische Biografie

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Portrait

Ernst August Eduard Jakob Elster
(1860–1940)

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Elster, Ernst August Eduard Jakob [ID = 11259]

* 26.4.1860 Frankfurt am Main, † 6.10.1940 Marburg, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Schriftsteller, Literaturhistoriker, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1879 Abitur an der Thomasschule in Leipzig
  • 1879-1884 Studium der Rechtswissenschaften, Nationalökonomie, Kameralwissenschaft und Philologie in Tübingen, Jena, Leipzig und Berlin
  • 26.7.1884 Promotion zum Dr. phil. in Leipzig
  • Herbst 1886-Frühjahr 1888 Lektor der deutschen Sprache und Literatur an der Universität und dem Queen Margaret College in Glasgow
  • 25.10.1888 Habilitation in Leipzig für deutsche Literatur und Sprache
  • 1888-1892 Privatdozent für Deutsche Literatur und Sprache an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 5.5.1892 außerordentlicher Professor an der Universität Leipzig
  • 31.7. zum 1.10.1901 außerordentlicher Professor der neueren deutschen Sprache und Literatur und Mitdirektor des Germanistischen Seminars an der Universität Marburg
  • 18.5.1903 persönlicher Ordinarius
  • 1912 Dekan der Philosophischen Fakultät
  • seit 7.4.1913 stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Prüfungsamtes
  • 30.8.1913 etatmäßiger Ordinarius
  • 28.1. bis Anfang Sommersemester 1914 beurlaubt zur Bekleidung der Jakob-Schiff-Gastprofessur an der Cornell University Ithaca (USA)
  • 1912-1922 Vorsitzender des Deutschen Germanistenverbandes
  • 1916 Rektor der Universität Marburg
  • 13.3.1917 Geheimer Regierungsrat
  • bis 1928 Professor an der Universität Marburg
  • November 1933 Mitunterzeichner des Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat

Funktion:

  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1912
  • Marburg, Universität, Rektor, 1916

Studium:

  • 1879-1884 Studium der Rechtswissenschaften, Nationalökonomie, Kameralwissenschaft und Philologie in Tübingen, Jena, Leipzig und Berlin

Akademische Qualifikation:

  • 26.7.1884 Promotion zum Dr. phil. in Leipzig
  • 25.10.1888 Habilitation in Leipzig für deutsche Literatur und Sprache

Akademische Vita:

  • Leipzig, Universität / Philosophische Fakultät /Deutsche Literatur und Sprache / Privatdozent / 1888-1892
  • Leipzig, Universität / Philosophische Fakultät / Deutsche Sprache und Literatur / außerordentlicher Professor / 1892-1901
  • Marburg, Universität / neuere deutsche Sprache und Literatur / außerordentlicher Professor / 1901-1903
  • Marburg, Universität / neuere deutsche Sprache und Literatur / ordentlicher Professor / 1903-1928
  • Cornell University Ithaca (USA) / / / Jakob-Schiff-Gastprofessur / 28.1.-Anfang SS 1914

Akademische Ämter:

  • 1912 Dekan der Philosophischen Fakultät
  • 1916 Rektor der Universität Marburg

Lebensorte:

  • Leipzig; Tübingen; Jena; Berlin; Glasgow; Marburg; Ithaca (New York/USA)
Familie

Vater:

Elster, Carl Conrad Heinrich Julius, Königlich Hannoverscher Legations-Kanzlist

Mutter:

Nolte, Amalie Sophie Louise

Partner:

  • Frey, Wilhelmine Margarethe Elisabeth*, (⚭ Leipzig 21.9.1893) † Marburg 14.11.1936

Verwandte:

  • Elster, Ludwig* Hermann Alexander <Bruder>, GND, * Frankfurt am Main, 26.3.1856, † Jena 30.12.1935, Nationalökonom, Hochschulreferent
  • Lepel, Irmgard von, geb. Elster <Tochter>, * Leipzig 13.10.1900, † Heidelberg 24.10.1977, verheiratet Berlin 22.2.1930 mit Eduard Rudolf Claus-Joachim* Freiherr von Lepel, * Wiesbaden 31.8.1903, † Hausham 23.1.1982, geschieden Berlin 28.1.1942
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.

Zitierweise
„Elster, Ernst August Eduard Jakob“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/11646125X> (Stand: 10.2.2025)