Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Johann Wilhelm Ludwig Carl Christian David Thudichum
(1798–1863)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Thudichum, Johann Wilhelm Ludwig Carl Christian David [ID = 9367]

* 24.8.1798 Eudorf, † 5.7.1863 Rödelheim, Begräbnisort: Frankfurt am Main Friedhof Rödelheim, evangelisch-reformiert
Theologe (evangelisch), Pfarrer, Konsistorialassessor, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Lateinschule in Nidda
  • 1814-1815 Besuch des Pädagogs in Gießen
  • 1815-1819 Studium der Evangelischen Theologie an der Universität Gießen
  • 1815 Mitglied der „Teutschen Lesegesellschaft/Teutonia Gießen“ und der „Gießener Schwarzen“ unter Karl Follen
  • 1818/19 eines der ersten Mitglieder der „Alten Gießener Burschenschaft Germania“
  • 1819 Examen und Lehrer an der Unterrichtsanstalt des Hofpredigers Georg Breidenstein in Homburg vor der Höhe
  • 1821 Hauslehrer bei der Familie Bernus in Frankfurt am Main, gleichzeitig Lehrer an der Musterschule und Prediger an der deutsch-reformierten Kirche
  • 1823 Ordination in Büdingen
  • Pfarrgehilfe des Pfarrers Bertuch in Rödelheim
  • 22.5.1825 Pfarrassistent in Rödelheim
  • 1826 Konsistorialassessor in Rödelheim
  • 16.11.1826 Pfarrer in Rödelheim
  • 21.12.1828 geistlicher Inspektor in Rödelheim
  • 1833-1863 Dekan in Rödelheim
  • 1851-1855 im 14. Landtag als gewähltes Mitglied Abgeordneter der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtum Hessen in Darmstadt für den Wahlbezirk 6 Oberhessen (Büdingen, Butzbach, Friedberg, Nidda, Ortenberg, Vilbel), 1.4.1851 Eid
  • 19.12.1856-1863 im 15.-17. Landtag als Abgeordneter der Zweiten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen in Darmstadt für den Wahlbezirk Oberhessen 13 Vilbel, Nachfolger: Georg Kempf

Funktion:

  • Hessen, Großherzogtum, 14. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1851-1855
  • Hessen, Großherzogtum, 15. Landtag, 2. Kammer, Mitglied, 1856-1858
  • Hessen, Großherzogtum, 16. Landtag, 2. Kammer, Mitglied, 1859-1862
  • Hessen, Großherzogtum, 17. Landtag, 2. Kammer, Mitglied, 1862-1863

Lebensorte:

  • Nidda; Gießen; Homburg vor der Höhe; Frankfurt am Main
Familie

Vater:

Thudichum, Friedrich* Valentin, 1754–1818, Rektor in Nidda, Pfarrer in Eudorf, Pfarrer und Inspektor in Nidda, theologischer Schriftsteller

Mutter:

Loeber, Marie Magdalene, 1767–1813

Partner:

  • Breidenstein, Susanna Jakobe Louise* Henriette, * 29.12.1803, † 27.8.1854, Heirat Homburg vor der Höhe 2.9.1827, Tochter des Georg Breidenstein, † 1847, Oberhofprediger in Homburg vor der Höhe und der Freiin von Almendingen, † 1841

Verwandte:

  • Thudichum, Georg <Bruder>, 1794–1873, Lehrer, Gymnasialdirektor, Abgeordneter, Schriftsteller
  • Thudichum, Friedrich <Sohn>, 1828–1872, Nachfolger des Vaters im Amt, Leiter einer Privatschule
  • Breidenstein, Friedrich <Schwager>
Nachweise

Quellen:

  • HStAD Bestand S 1
  • Institut für Personengeschichte, Bensheim, F. W. Euler: Thudichum. Genealogische Übersicht, Mskr., 4 Seiten.

Literatur:

Bildquelle:

Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 903. - Original: Staatsarchiv Darmstadt

Zitierweise
„Thudichum, Johann Wilhelm Ludwig Carl Christian David“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1163611131> (Stand: 5.7.2026)