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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1402588348
Wetter, Johannes von [ID = 23164]
- belegt 3.9.1495–1517
Kleriker, Schreiber, Kanzleischreiber, Pastor, Altarist - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Gude, Johannes von
- Wirken ↑
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Lebensorte:
- Marburg
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 946, Nr. 3327
- Franz, Die hessischen Klöster und ihre Konvente in der Reformation, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 19 (1969), S. 147-233
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930
- Leben ↑
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Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Schreiber Landgraf Wilhelms III. 1495 September 31, 14962, 1497 August3 und September 124, Schreiber auf der Kanzlei zu Marburg 1498 August 225 und noch 15026, 15047, 15108. Er ist sicher identisch mit Johann Gude aus Wetter, Kanzleischreiber, Pastor und Altarist zu Marburg 1499 Juni 219, der 1517 in das Kloster Haina eintritt, aus dem er 1527 ausscheidet mit einer seiner Mitgift von 10 fl. entsprechenden Barabfindung von 10 fl. und einer (mit 100 fl. ablösbaren) Fruchtrente von 5 MI. aus dem Hainaer Hof zu Wetter10.
- Rechn. I, Oberrosbach (85/13 Bl. 15): myns gn. h. schriber zwene, nemeliche Johannes von Wetther und von Gerauwe. Der letztere ist bisher nicht zu identifizieren, denn unter diesem Namen kommt er nicht weiter vor, es sei denn, das damit der Landschreiber der Obergrafschaft gemeint ist, der gelegentlich nach Groß-Gerau bezeichnet wird. ↑
- Rechn. I, Driedorf (40/3 Bl. 11): Johannes cantzliischryber, wird von Gundlach III S. 296 (wohl zu Recht) mit Johann Wetter gleichgesetzt, obgleich damals mehrere Johannes auf der Kanzlei tätig waren. ↑
- Rechn. I, Marburg, Kammerschreiber (2/8 S. 3v.). ↑
- Rechn. I, Driedorf (40/4 Bl. 34v.): hier ohne Berufsangabe. Ebenso in Rechn. I Kassel Kammerschreiber (2/8 Bl. 2v.): er ist in St. Goar bei den Verhandlungen mit den erzbischöflich trierischen Räten wegen der Belagerung von Boppard. ↑
- Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. LXIX. ↑
- Rechn. I, Marburg (77/4 Bl. 105). ↑
- Ebd. 78/2 Bl. 102. ↑
- Rechn. I, Marburg (79/1 Bl. 136): 4½ fl. geben vor 62 zweyschribig pergament zu Franckfurt in bysein her Johan von Wetter und des zollschribers zu Rinfels [ Konrad Platzfuß] uf geheis des cantzelers zu behuf des manbuchs. – Wetter war also Kleriker. ↑
- Urkk., Depositum der Homberg-Schenklengsfeldischen Stiftung. ↑
- Franz, Konvente S. 191. ↑
- Zitierweise ↑
- „Wetter, Johannes von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1402588348> (Stand: 18.6.2026)
