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Portrait

Gustav Adolf Deißmann
(1866–1937)

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GND-Nummer

116056045

Deißmann, Gustav Adolf [ID = 24498]

* 7.11.1866 Langenscheid (bei Diez), † 5.4.1937 Wünsdorf (bei Berlin), evangelisch
Prof. Dr.; D. h.c. – Theologe, Hochschullehrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1873 mit den Eltern nach Erbach (Rheingau) verzogen
  • ab 1879 Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Wiesbaden
  • ab 1885 Theologiestudium an den Universitäten Tübingen und Berlin
  • 1889/90 Besuch des Theologischen Seminars Herborn
  • ab 1890 Pfarrvikar in Dausenau
  • ab 1892 Privatdozent an der Universität Marburg
  • ab 1895 Pfarrer und Dozent am Theologischen Seminar Herborn mit Pfarramt in Hirschberg, Hörbach und Sinn
  • ab 1897 ordentlicher Professor für Neues Testament an der Universität Heidelberg
  • 1898 theologische Ehrendoktorwürde der Universität Marburg
  • 1908-1935 (Emeritierung) ordentlicher Professor für Neues Testament an der Universität Berlin
  • 1916 Geheimer Konsistorialrat
  • bekannt durch seine Arbeit in der Ökumenischen Bewegung

Werke:

  • Licht von Osten (1908, 4. Aufl. 1923)
  • Paulus (1911, 2. Aufl. 1925)

Lebensorte:

  • Erbach (Rheingau); Wiesbaden; Tübingen
Familie

Vater:

Deißmann, Adolf* Jakob Ernst Friedrich, 1832-1900, evangelischer Geistlicher, Sohn des Johann Carl* Philipp Deißmann, 1804–1875, Pfarrvikar, und der Marie Elisabeth Wilhelmine Schreiner, 1806-1843

Mutter:

Rullmann, Emilie* Sophie Luise Ernestine, 1833-1906, aus Braubach am Rhein

Partner:

  • Behn, Henriette* Elisabeth, (⚭ Marburg 18.4.1895) * Othmarschen (heute Hamburg) 9.6.1873, † Hamburg 26.5.1955, Tochter des Theodor August Behn, Kaufmann, und der Eleonore Henriette Katharine Wendt
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsbibliothek Heidelberg, Gustav Adolf Deissmann (HeidICON 28660) (cropped), CC BY-SA 4.0 (beschnitten)

Zitierweise
„Deißmann, Gustav Adolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116056045> (Stand: 7.11.2025)