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Portrait

Peter Scheibert
(1915–1995)

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GND-Nummer

118810383

Scheibert, Peter [ID = 17229]

* 3.5.1915 Groß-Lichterfelde, † 31.3.1995 Berlin
Prof. Dr. phil. – Historiker, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1920-1933 Besuch des Realgymnasiums Berlin-Lichterfelde, dort Abitur
  • 1933-1939 Studium der Geschichte, Kunstgeschichte, Slavistik und Philosophie an den Universitäten Berlin, Breslau (heute Wrocław/Polen) und Königsberg
  • 1.5.1937 Eintritt in die NSDAP
  • 20.7.1939 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Berlin
  • 11.1939-4.1945 Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter im Auswärtigen Amt
  • 1941-1943 Kriegsdienst
  • 4.1942 Mitglied der Waffen-SS als Untersturmführer
  • 1955 Venia Legendi im Fach Osteuropäische Geschichte an der Universität Köln
  • 4.7.1959 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Marburg
  • ab 1960 Vorstand der Studentischen Darlehenskasse Hessen
  • 27.2.1961 Ernennung zum ordentlichen Professor
  • 1963 Beurlaubung zur Wahrnehmung einer Gastprofessur in Bloomington/Indiana
  • ab 1965 Mitglied des Vorstands des Herder-Instituts
  • 25.10.1965 Ernennung zum Direktor des Seminars für Osteuropäische Geschichte
  • 1966/67 Forschungssemester
  • 1967 Beurlaubung aus Gesundheitsgründen
  • 1972/73 Fellow am Russian Institute der Columbia University, New York
  • 1975/76 Fellow am Woodrow Wilson International Center of Scholars, Washington D. C.
  • 1980 Emeritierung
  • 10.1987 Umzug nach Berlin

Studium:

  • 1933-1939 Studium der Geschichte, Kunstgeschichte, Slavistik und Philosophie an den Universitäten Berlin, Breslau und Königsberg

Akademische Qualifikation:

  • 20.7.1939 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Berlin
  • 1955 Venia Legendi im Fach Osteuropäische Geschichte an der Universität Köln

Akademische Vita:

  • Köln, Universität / Philosophische Fakultät / Osteuropäische Geschichte / Privatdozent / 1955-1959
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Osteuropäische Geschichte / außerordentlicher Professor / 1959-1961
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Osteuropäische Geschichte / ordentlicher Professor / 1961-1972
  • Marburg, Universität / Fachbereich 06 Geschichtswissenschaften / Osteuropäische Geschichte / ordentlicher Professor / 1972-1980

Mitgliedschaften:

  • 1987 Mitglied des Wissenschaftskollegs Berlin

Werke:

Lebensorte:

  • Berlin; Breslau; Königsberg (Preußen); Köln; Marburg
Familie

Vater:

Scheibert, Friedrich Wilhelm, Generalstabsoffizier und Militärschriftsteller

Mutter:

Prinz, Johanne

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Scheibert, Peter“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118810383> (Stand: 3.5.2026)