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Portrait

Johann Gossel
(belegt 1452)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1393336515

Gossel, Johann [ID = 20281]

belegt 30.6.1452
Priester, Probst, Rentmeister, Kaplan, Schreiber
Biografischer Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Sohn des Kasseler Schultheißen Henne Gossel 1452 Juni 301, ist damals bereits Priester2, Vormund (Propst) des Klosters Heydau 1438 Juni 293, 1444 Juni 44, Vormund des Klosters Ahnaberg 1448 Mai 255, 1452 April 166. Wird 1453 Oktober 12 in Köln immatrikuliert7. Rentmeister zu Trendelburg 1455 März 108, übernimmt 1461 Dezember 11 das Trendelburger Rentschreiberamt von Heinrich Schwarzenberg9. Wird zum Rentmeister bestellt 1462 Juli 2310, ist es noch 1465 April 411. Kaplan und Schreiber Landgraf Ludwigs II. 1462 März 912 bis mindestens 1468 Dezember 1 und wohl noch 1470 Februar 2713, Vielleicht identisch mit dem 1478 Juni 13 genannten Johannes, Schreiber auf der Kanzlei14, denn Gossel lebt noch 1479 September 615. – Die Verschiedenartigkeit der geistlichen und weltlichen Amtsstellungen, in denen Gossel erscheint, können es zweifelhaft erscheinen lassen, ob der gleiche Name in der gleichen Zeit die gleiche Person bedeutet. Mir ist es wahrscheinlich.


  1. Siehe Henne Gossel Anm. 5.
  2. Ebd.
  3. Urkk., Kloster Heydau.
  4. Ebd.
  5. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 418.
  6. Ebd. Nr. 428.
  7. Gundlach III S. 78. Die vorausgegangen Nachrichten machen es unwahrscheinlich, daß der von 1447 bis 1463 bezeugte Abt des Klosters Breitenau Johann Gossel mit der hier behandelten Person identisch ist. Siehe auch unter Amelung Gossel Anm. 1.
  8. Amtsbücher S/583.
  9. Rechn. I, Trendelburg (107/6 Bl. 1v.).
  10. Ebd. 107/6 Bl. 2v.: In dem jaire unseres hern etc. 62 amme fritaige neist nach senthe Marien Magdalenen taige, als der amptmann Hans von Stoghusen zum Werder geczogen was und m. gn. l. h. mir Johann Goeßel syner gnaden rentampt zur Drindelborg bevolen hatten . . . Vgl. auch ebd. Trendelburg 109/8 Bel. zu 1462 Oktober 10.
  11. Ebd. 107/9 Bl. 1.
  12. Diemar, Hessen und Köln (MOHG NF 8, 1899) Nrr. 84, 86, 87, 90, 91, 94–98.
  13. Ebd.
  14. Rechn. I, Borken (34/7 Bl. 30v.).
  15. Diemar a. a. O. Nr. 260.

Literatur