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Historisches Ortslexikon

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Rückerode

Wüstung
Gemarkung Petersberg (?), Gemeinde Bad Hersfeld, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

Östlich von Bad Hersfeld

Lage und Verkehrslage:

Am Fuße des Petersberges, genaue Lage aber unbekannt; vielleicht im Bereich der Flur "Dicker Rück"

Ersterwähnung:

1155-1162

Siedlungsentwicklung:

Wüst vor 1610

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • locus (1155-1162)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3551975, 5635127

Statistik

Ortskennziffer:

63200208005

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1310: Reichsabtei Hersfeld, Benediktinerpropstei Petersberg

Altkreis:

Hersfeld

Gericht:

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Willibold, Abt von Hersfeld (1155-1162), verkauft in Hone (Hunede) [heute Ober-/Niederhone, Stadtteile von Eschwege, Werra-Meißner-Kr.] gelegene Güter des Klosters Petersberg und erwirbt im Gegenzug für das Kloster günstig gelegenere Güter in Rückerode. Der Propst Rucker von St. Petersberg bekennt 1310, dass er mit Einwilligung seines Klosters mit dem Bürger Heinrich Walden von Hersfeld und seiner Frau Alheid für 15 Pfund Hersfelder Pfennige jährliche Gefälle von 2 Pfund Pfennige aus einem Garten vor dem Hersfelder St. Nikolaustor und einen Acker in Rückerode gegen mehrere Äcker bei Glasebach und der hölzernen Brücke über die Haun eingetauscht hat.
  • Der Propst Rucker von St. Petersberg bekennt 1386, dass er mit Einwilligung seines Klosters mit dem Bürger Heinrich Walden von Hersfeld und seiner Frau Alheid für 15 Pfund Hersfelder Pfennige jährliche Gefälle von 2 Pfund Pfennige aus einem Garten vor dem Hersfelder St. Nikolaustor und einen Acker in Rückerode gegen mehrere Äcker bei Glasebach und der hölzernen Brücke über die Haun eingetauscht hat.
  • 1401 bekennt der Dekan Johann von Baumbach des Stifts Hersfeld als Provisor des Klosters St. Petersberg, dass Kurt Schwarze und seine Frau Else vor ihm für sich und ihre Erben eine jährliche Gülte von 1/2 Gulden aus ihren 4 Äckern in Rückerode an den Küster des Stifts, Hartung von Egstede, und seien Nachfolger für 5 Gulden an Gold wiedereinlösbar verkauft haben. 1409 genehmigt der Abt von Hersfeld den Verkauf von Gütern in Reckerode für 38 Gulden durch Jakob Heppe, Bürger von Hersfeld, an Johann König (Hans Koning), Bürger von Hersfeld. 1410 erteilt der Propst von St. Petersberg für Ludwig Messerschmied die Genehmigung zur Übergabe von Äckern in Reckerode an dessen Ehefrau und Kinder.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Rückerode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3550> (Stand: 5.11.2025)