Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 

Neustall

Stadtteil · 380 m über NN
Gemeinde Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

9 km nordwestlich von Schlüchtern

Historische Namensformen:

  • Neuenstall (1480)
  • Newenstall (1564)
  • Neustädtel (1812)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3530129, 5584923
UTM: 32 U 530042 5583129
WGS84: 50.399434° N, 9.422707° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

435028050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 295, davon 160 Acker (= 54.24 %), 76 Wiesen (= 25.76 %), 4 Holzungen (= 1.36 %)
  • 1961 (Hektar): 295, davon 6 Wald (= 2.03 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1680: 4 Untertanen
  • 1789: 10 Bauern, 1 Hintersiedlermit dem Kaltefroschhof und 4 Ulrichsberger Höfen
  • 1812: 11 Feuerstellen, 90 Seelen
  • 1885: 127, davon 1 evangelisch (= 0.79 %), 126 katholisch (= 99.21 %)
  • 1961: 133, davon 23 evangelisch (= 17.29 %), 110 katholisch (= 82.71 %)
  • 1970: 133 Einwohner

Diagramme:

Neustall: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1564: Gericht Freiensteinau
  • 1684: Amt Ürzell
  • 1787: Fürstabtei Fulda, Amt Ürzell
  • 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Ürzell
  • 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
  • 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis:

Schlüchtern

Gericht:

  • Salmünster
  • 1822: Justizamt Salmünster
  • 1867: Amtsgericht Salmünster
  • 1968: Amtsgericht Schlüchtern

Gemeindeentwicklung:

Am 01.07.1974 in die Stadt Steinau an der Straße eingegliedert

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1556-1633 belehnt der Abt von Fulda die von Mörle mit der Wüstung Neustall, 1633 Daniel von Hutten, 1633-1680 die von Thüngen. 1684 treten die Riedesel das Dorf, das bisher zu ihrem Gericht Freiensteinau gehörte, an Fulda ab.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Vor 1577 zum Kirchspiel von Freiensteinau gehörig

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Neustall, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12545> (Stand: 10.5.2024)