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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
131640127
Noack, Friedrich August Ludwig Hermann [ID = 1731]
- * 10.7.1890 Darmstadt, † 21.1.1958 Darmstadt
Dr. phil. – Musikwissenschaftler, Komponist - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1909 Jura-Studium an der Universität München
- 1909-1914 Studium der Musikwissenschaften in Berlin
- 5.1.1916 Promotion zum Dr. phil. in Berlin
- 1918-1920 Akademie für Kirchen- und Schulmusik Berlin-Charlottenburg
- 1919 Lehrauftrag für Orgel, Klavier, Komposition und Gesang an der Akademie für Kirchen- und Schulmusik in Berlin-Charlottenburg
- 5.1920 Habilitation an der Technischen Hochschule Darmstadt
- 1920 Privatdozent an der Technischen Hochschule Darmstadt für Redekunst, Lehrauftrag für Gesang
- 1920 Gründer der Madrigalvereinigung in Darmstadt
- 1920 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter der Landesbibliothek Darmstadt
- 1920-1927 und 1945 Lehrer an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt
- 1920-1943 Musikkritiker des Darmstädter Tagblatts
- 1920-1950 Leiter des Kirchenchors der Martinsgemeinde in Darmstadt
- 1921-1933 und 1945 Leiter des Darmstädter Volkschores
- 1921-1933 Dirigent des Akademischen Chores der Technischen Hochschule Darmstadt, des Männerchores des Mozartvereins Darmstadt und des Instrumentalvereins Darmstadt
- 1924 Privatdozent an der Technischen Hochschule Darmstadt, Lehrauftrag für Musikwissenschaft, Redekunst und Gesang
- 1926-1939 Dozent am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz
- 1.3.1927 außerplanmäßiger Professor an der Technischen Hochschule Darmstadt
- 1927-1934 ordentlicher Professor an der Pädagogischen Akademie Frankfurt am Main
- 1927-1937 und 1948 Dozent an der Musikhochschule Frankfurt am Main
- 1927-1937 Dozent am Hoch'schen Konservatorium Frankfurt am Main
- 1.4.1930 Dozent an der Technischen Hochschule Darmstadt
- Direktor der Akademie für Tonkunst
- 1838-1945 Dozent an der Musikhochschule Mannheim
- 1946 außerplanmäßiger Professor für Musikwissenschaft, Sprecherziehung und Gesang an der Technischen Hochschule Darmstadt
- 1946-1955 Dozent an der Landesmusikschule Darmstadt, dort 1946-1952 Direktor
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Lebensorte:
- München; Berlin; Darmstadt
- Familie ↑
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Vater:
Noack, August* Richard Wilhelm Karl Ludwig Gottlieb, 1857–1926, Geheimer Regierungsrat, Sohn des August Noack, 1822–1905, Maler, und der Leontine Frobenius
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Mutter:
Holzt, Rosa, * 1867, aus Gunthen, Westpreußen, Tochter des Hermann Holzt, Gutsbesitzer, und der Adele Preuß
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Partner:
- Billert, Theodora Ulrike, (⚭ Darmstadt 5.2.1915) * Berlin 24.6.1892, Tochter des Emil Alexius Leopold Billert, Versicherungs-Subdirektor, und der Margarethe Dorothea Karoline Spieß
- Billert, Irma, Heirat 31.3.1921, Schwester der ersten Ehefrau
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Verwandte:
- Noack, Elisabeth <Schwester>, 1895, Dr. phil., Musiklehrerin in Kiel, Kantorin, Herausgeberin, Verlegerin
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 901 Nr. 100 (Bessungen, Heiratsnebenregister, 1913–1916, Nr. 12/1915)
- HStAM Bestand 901 Nr. 144 (Darmstadt, Geburtsnebenregister, 1890, Nr. 592)
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Literatur:
- Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006, S. 675 f. (Oswald Bill)
- Wolf, Verzeichnis der Hochschullehrer der TH Darmstadt, Darmstadt 1977, S. 152
- Deutsches Geschlechterbuch, Bd. 69, 1930, S. 516 f.
- Zitierweise ↑
- „Noack, Friedrich August Ludwig Hermann“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/131640127> (Stand: 10.7.2025)
