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Hessische Biografie

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Portrait

Karl Brunner
(1862–1945)

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GND-Nummer

116263782X

Brunner, Karl [ID = 11672]

* 19.8.1862 Gudensberg, † 23.2.1945 Meiningen, evangelisch-reformiert
Jurist, Syndikus, Bürgermeister, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Brunner, Carl
Wirken

Werdegang:

  • bis 1874 Besuch der „Kantorschule“ (Elementarschule) in Gudensberg, anschließend zwei Jahre Privatunterricht
  • 1876 Eintritt in die Obertertia des Friedrichs-Gymnasiums in Kassel, dort 1881 Abitur
  • Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Marburg und Leipzig
  • 1884 erstes juristisches Staatsexamen in Leipzig, 1885 Referendarexamen
  • Ausbildung bei Gerichten und Rechtsanwälten in Kassel, ab April 1886 beim Amtsgericht Gudensberg, ab Oktober 1886 beim Landgericht Kassel, ab 9.1888 beim Amtsgericht Kassel
  • 1885 Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger beim Infanterie-Regiment 83 (von Wittich)
  • 1890 Assessor-Examen, anschließend beim Amtsgericht Gudensberg
  • 1892/93 Magistrats-Assessor bei der Stadt Kassel
  • 1893 Stadtsyndikus in Kassel
  • 1898 Stadtrat in Kassel
  • 1905 erneut Stadtsyndikus in Kassel
  • 1907 besoldeter Stadtrat in Kassel
  • 1914 Wahl zum Bürgermeister der Stadt Kassel auf zwölf Jahre
  • 1914-1920 Mitglied des Kurhessischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Kassel bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für die Stadt Kassel, dort 1914 und 1917-1920 Mitglied des Hauptausschusses, 1916 Mitglied des Sonderausschusses für die Kreditvorlage
  • 15.6.1915-30.9.1926 Bürgermeister der Stadt Kassel
  • bis Oktober 1915 Teilnehmer am Ersten Weltkrieg
  • Mitglied des Bezirksausschusses des Landkreises Kassel
  • 1.10.1926 Eintritt in den Ruhestand
  • 1943 in Kassel ausgebombt
  • 1945 bei einem Bombenangriff auf die Stadt Meiningen ums Leben gekommen

Funktion:

  • Kassel, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied, 1914-1919
  • Kassel, Bürgermeister, 1915-1926
  • Kassel, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (parteilos), 1919-1920
  • Kassel, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (Ag), 1920
  • Hessen-Nassau, 13. Provinziallandtag, Mitglied, 1918
  • Hessen-Nassau, 14. Provinziallandtag, Mitglied (Ag), 1920

Lebensorte:

  • Gudensberg; Kassel; Marburg; Leipzig
Familie

Vater:

Brunner, Karl* Wilhelm Thomas, 1828-1896, Rechtsanwalt und Notar in Gudensberg, Justizrat

Mutter:

Collmann, Friederike* Ernestine Karoline, 1836-1921

Partner:

  • Martineit, Marie Emilie Johanna, (⚭ Kassel 7.9.1895) * Merseburg 21.11.1873, † Meiningen 23.2.1945, Tochter des Gustav Hermann* Martineit, Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat, und der Ida* Marie Friederike Lincke
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Brunner, Karl“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116263782X> (Stand: 9.6.2025)