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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
130410713
Wagner, Richard Eugen Wilhelm [ID = 4877]
- * 2.12.1902 Colmar, † 14.7.1973 Darmstadt, evangelisch
Dr. rer. tech. – Diplom-Landwirt, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- Volksschule und Gymnasium in Bruchsal, Realgymnasium in München
- 1919-1920 Mitglied des Freikorps Epp
- 1920-1923 Studium der Landwirtschaft an der Technischen Hochschule München
- 1923 Examen als Diplom-Landwirt und Promotion zum Dr. rer. tech. an der Technischen Hochschule München
- 1927-1932 Pächter des Boxheimer Hofes bei Bürstadt
- ab 1932 hauptamtlich für die NSDAP tätig und Angehöriger der SS
- 1931-1932 Mitglied des Landtags des Volksstaates Hessen (NSDAP), Nachfolger: Hubert Köster
- 1933 Staatskommissar für Landwirtschaft im Volksstaat Hessen
- 1933-1945 Mitglied des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis 33 Hessen-Darmstadt (NSDAP)
- 1933-1945 Führer der Landesbauernschaft Hessen-Nassau (Frankfurt am Main) und Landesbauernpräsident im Hessischen Staatsministerium sowie Gauamtsleiter des Amtes für Agrarpolitik (ab 1942 Amt für das Landvolk) des Gaus Hessen-Nassau der NSDAP
- bis 5.1939 Sonderbeauftragter des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft sowie Leiter der Stelle für Ernährungssicherung beim Reichsbauernführer
- Reichsfachredner der NSDAP
- 1939-1945 Leiter des Landesernährungsamtes (Abteilung A) Hessen
- 1941-1943 Chef der Chefgruppe Landwirtschaft der Wirtschaftsinspektion Mitte
- ab 1942 als Wirtschaftsinspektor persönlicher Berater des Generalfeldmarschalls Hans-Günther von Kluge (1882-1944) für dieses Gebiet
- 1944 Einberufung zur Waffen-SS; Leiter des SS- und Polizei-Organisationsstabes in Kroatien
- 1945 Stabsführer des SS-Oberabschnitts Main (Nürnberg)
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Funktion:
- Hessen, Volksstaat, 05. Landtag, Mitglied (NSDAP), 1931-1932
- Hessen, Volksstaat, 06. Landtag, Mitglied (NSDAP), 1932
- Familie ↑
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Vater:
Wagner, Eugen Julius Franz, Oberst
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Mutter:
Scheuten, Margarethe
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Partner:
- Schudt, Lina, (⚭ Bürstadt 30.11.1927) * Boxheimer Hof 19.10.1907
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HHStAW Bestand 520/05 Nr. 30113
- HStAD Bestand O 61 BDC Nr. 25
- HStAM Bestand 900 Nr. 1501 (Bürstadt, Heiratsnebenregister, 1927, Nr. 65)
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Literatur:
- Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, Nr. 930
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 395
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 3, Marburg 1995, S. 1370
- Ruppel/Groß, Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 1980, S. 259
- Stockhorst, Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich?, Velbert/Kettwig 1967, S. 435 f.
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Bildquelle:
Wikipedia (Datei:WagnerRichard)
- Zitierweise ↑
- „Wagner, Richard Eugen Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/130410713> (Stand: 14.7.2026)
