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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
137270992
Philippi, Fritz [ID = 23441]
- * 5.1.1869 Wiesbaden, † 20.2.1933 Wiesbaden, evangelisch
Theologe (evangelisch), Schriftsteller - Andere Namen ↑
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Geburtsname:
Philippi, Friedrich* Heinrich Wilhelm
- Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Wiesbaden, Abitur
- 1888-1891 Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Berlin, Tübingen und Marburg
- Besuch des Theologischen Seminars in Herborn
- 1894 Ordination in Wiesbaden
- bis 1895 Vikar in Freiendiez
- anschließend bis Juli 1897 Pfarrverwalter von St. Peter bei Diez
- 1897-1904 Gemeindepfarrer von Breitscheid (Dillkreis)
- 1904-1911 Gemeindeseelsorger von St. Peter bei Diez
- 1911-1933 (mit Unterbrechung durch Kriegsteilnahme) Pfarrer an der Ringkirche und Landeskirchenrat in Wiesbaden
- auch schriftstellerisch tätig
- er verstarb auf einer Zugfahrt von Freiburg im Breisgau nach Wiesbaden
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Werke:
- Hasselbach und Wildendorn. Erzählungen aus dem Westerwälder Volksleben (1902)
- Adam Notmann. Ein Leben in der Zelle (1906)
- Weiße Erde (1915)
- Erdrecht (1922)
- Aus dem Westerwald
- Von der Erde und vom Menschen
- Pfarrer Hirsekorns Zuchthausbrüder
- Vom Pfarrer Mathias Hirsekorn und seinen Leuten
- Wendelin Wolf
- Unter den langen Dächern
- Strafvollzug- und Verbrechen
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Lebensorte:
- Wiesbaden; Berlin; Tübingen; Marburg
- Familie ↑
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Vater:
Philippi, Karl* Christian, * Usingen 1840, † Wiesbaden 28.12.1891, 51 Jahre alt, evangelisch, Schlossermeister, Sohn des Heinrich Christian Philippi, Bäcker, und der Auguste Margarethe Friederike Vogt
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Mutter:
Martin, Johannette Katharina Wilhelmine Elisabeth, * Wiesbaden 1835, † Wiesbaden 22.4.1908, 72 Jahre alt, evangelisch, Tochter des Christian Martin, städtischer Bauaufseher, und der Katharina Faust
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Partner:
- Zimmermann, Amalia Maria Elisabeth, (⚭ Limburg an der Lahn 16.6.1897) * Limburg an der Lahn 28.9.1876, † Dickschied (heute Heidenrod) 26.8.1944, evangelisch, Tochter des Hermann Adolf Zimmermann und der Margarethe Tropp
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 919 Nr. 811 (Dickschied, Sterbenebenregister, 1944, Nr. 8)
- HStAM Bestand 925 Nr. 2665 (Wiesbaden, Sterbenebenregister, 1891, Nr. 1259)
- HStAM Bestand 925 Nr. 2750 (Wiesbaden, Sterbenebenregister, 1908, Nr. 596)
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Literatur:
- Heiner Feldhoff, Westerwälder Köpfe, 2. Aufl., Zell/Mosel 2017, S. 123-126
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 709 f. (Ralf-Andreas Gmelin)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 610 f., Nr. 3347
- Nassauische Lebensbilder, Bd. 2, Wiesbaden 1943, S. 305-323 (Karl Weckerling)
- Wilhelm Knevels, Fritz Philippi als religiöser Dichter, Leipzig 1929
- Zitierweise ↑
- „Philippi, Fritz“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/137270992> (Stand: 20.2.2026)
