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Hessische Biografie

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Portrait

Christoph Wittich
(1625–1687)

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Wittich, Christoph [ID = 24341]

* 7.10.1625 Brieg (Schlesien) (heute Brzeg/Polen), † 19.5.1687 Leiden, evangelisch-reformiert
Dr. phil. – Theologe
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • ab 1642 Studium der Rechte und der Medizin, dann der Theologie in Bremen, Groningen und Leiden
  • Anhänger des Coccejus und des Cartesius
  • 1650-1652 Professor der Philosophie in Herborn, wo seine cartesianische Phlosophie Anstoß erregte, weshalb er von dort weichen musste
  • ab 1652 Pfarrer in Duisburg und Rektor am dortigen Gymnasium
  • ab 1655 Theologieprofessor in Nijmwegen und ab 1671 in Leiden
  • forderte eine strenge Trennung von Theologie und Philosophie sowie der Berücksichtigung des naturwissenschaftlichen Weltbildes
  • seine Verteidigung des Copernikanischen Weltsystems setzte ihn scharfen Angriffen aus
  • Spinozas Ethik lehnte er ab

Werke:

  • Theologia pacifica (1671)
  • Consensus ceritatis (1682)
  • Anti-Spinoza (1690)

Lebensorte:

  • Bremen; Groningen; Leiden
Familie

Vater:

Wittich, Christoph, Generalsuperintendent des Herzogtums Brieg

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wittich, Christoph“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/119252805> (Stand: 7.10.2025)