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Bencherode

Wüstung · 250 m über NN
Gemarkung Jesberg, Gemeinde Jesberg, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

16 km südwestlich von Fritzlar

Lage und Verkehrslage:

Am Michel(s)bach nordöstlich von Jesberg; Flurname Bengeröder Feld; Forstname Bencheröder Heege.

Ersterwähnung:

1364

Letzterwähnung:

1585

Siedlungsentwicklung:

1579: Bencherode in der Feldmark Jesberg, wohl Wüstung; 1585: Wüstung

Historische Namensformen:

  • Beringrode (1364) [XV] (Staatsarchiv Marburg. Urkunden von Linsingen)
  • Beringenrade (1448)
  • Beringenradt (1482)
  • Bernigerode (1509)
  • Beringerode (1544)
  • Berningerod (1579)
  • Bernigenrodt (1585)
  • Berningroda, zu (1586)
  • Bencherode (1592)
  • Bengenroda (1605)
  • Berningeroda (1613)
  • Bernigeröder Hege (1879)

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1364: Dorf

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3511022, 5652474
UTM: 32 U 510943 5650653
WGS84: 51.007341° N, 9.155982° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63401004002

Einwohnerstatistik:

  • 1585: wüst
Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1364: Die von Loshausen verkaufen an Konrad von Linsingen eine Gülte zu Bencherode.
  • 1544: Bernhard von Linsingen verkauft eine Wiese zu Bencherode.
  • 1582: Johann von Linsingen belehnt Paul Hecht mit einer Wiese zu Bencherode.

Zehntverhältnisse:

1402: Die von Urff mit Zehnten zu Bencherode durch Stift Fritzlar belehnt; folgend Belehnungen bis 1725.

1537-1623: Stift Fritzlar belehnt die von Linsingen mit Zehnten zu Bencherode.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1544 und 1560: Kirche genannt
  • Kirche 1879 noch in Resten vorhanden
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Bencherode, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3970> (Stand: 8.11.2017)