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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Bonkochen
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Wüstung · 266 m über NN
Gemarkung Linsingen, Gemeinde Frielendorf, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
6,5 km nordöstlich von Ziegenhain.
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Lage und Verkehrslage:
An der Straße Linsingen - Todenhausen, 300 m östlich von Linsingen, zu lokalisieren; Flurname Bonkoch.
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Ersterwähnung:
1242
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Siedlungsentwicklung:
1242 wohl schon wüst.
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Historische Namensformen:
- Bomkochen, in (1242) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1 Nr. 136]
- Bonchochen (1255)
- Boinkoch(vor Linsingen) [nach 1527]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3520200, 5647500
UTM: 32 U 520118 5645681
WGS84: 50.962383° N, 9.286471° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63400409001
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Einwohnerstatistik:
- 1242: wohl schon wüst.
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Ziegenhain
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1255 verkauft Ortwin von Linsingen Haina die Hälfte des Hagens bei Bonkochen.
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Zehntverhältnisse:
1242 überträgt Ritter Bruno von Allendorf mit Einwilligung seines Lehnsherrn, Graf Gottfrieds von Reichenbach, Kloster Haina den Zehnten in Bonkochen.
Noch 1527 bezieht Haina Einkünfte aus dem Zehnten zu Bonkochen.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Bonkochen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4537> (Stand: 8.11.2017)

