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4821 Fritzlar
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KDR 100, TK25 1900 ff.

Steinbrückenmühle

Wüstung · 175 m über NN
Gemarkung Fritzlar, Gemeinde Fritzlar, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

An der alten Steinbrücke über die Eder.

Lage und Verkehrslage:

Am Süd-Rand der Stadt Fritzlar.

Ersterwähnung:

1271

Letzterwähnung:

1708

Historische Namensformen:

  • molendinum iuxta lapideum pontem (1271) [Westf. Urkundenbuch IV Nr. 1255]
  • molendinum lapideum (um 1340)
  • Beckermule, de (1358)
  • steynenbrucken molen, an der (1387)
  • steynenbruckemolen, an der (1439)
  • Steynbrugkenmoln (um 1450)
  • Steynbrockenmole (1453)
  • Steinbrugkenmolen, uß der (1461)
  • Steinbruckenmohln (1462)
  • Steynenmollen, uff dy (1490)
  • Steynenbrugkenmolen, uff der Fronmulen, uß der (1492)
  • Stein Mühlen (1708)
  • Steinbrücken-Mühle

Bezeichnung der Siedlung:

  • Mühle

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3519566, 5666042
UTM: 32 U 519484 5664215
WGS84: 51.129074° N, 9.278446° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400502018

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1271: Ludwig von Osdagessen verzichtet gegen Stift Fritzlar auf Ansprüche an der Steinbrückenmühle.
  • 1289: Ritter Wigand Fraiz verkauft sein Viertel der Steinbrückenmühle an Stift Fritzlar.
  • 1302: Werner von Reichenhob, Kantor des Stifts Fritzlar, schenkt dem Stift seine Einkünfte aus der halben Steinbrückenmühle.
  • 1307: Streit zwischen Steinbrückenmühle und Kappeler Mühle wegen Wehrausbesserung; Beständer Hermann und Konrad.
  • 1316: Stift Fritzlar erhält einen Anteil an den Einkünften der Steinbrückenmühle.
  • 1321: Hermann genannt vorm Tor überlässt dem Stift Fritzlar die Einkünfte aus der Steinbrückenmühle.
  • Um 1340 und noch um 1450: Stift Fritzlar hat Einkünfte aus der Steinbrückenmühle.
  • Um 1390: Stift Fritzlar hat Getreidezins von der Steinbrückenmühle bei Kloster Haina eingetauscht.
  • 1396: Hans Glasewalt verkauft eine Gülte aus der Steinbrückenmühle an Albert von Gudensberg.
  • 1409: Derselbe verkauft eine Gülte aus der Steinbrückenmühle an die Witwe des Schöffen Rudolf Knorr.
  • 1490: Verkauf eines Zinses an der Steinbrückenmühle, Stadt und Kapitel Fritzlar einigen sich wegen Instandsetzung des Wehrs der Steinbrückenmühle.
  • 1499: Henne Knorr verkauft dem Stift Fritzlar seine Erbgerechtigkeit an der Steinbrückenmühle.
  • 1708: Stadt und Stift Fritzlar einigen sich wegen der Gerechtigkeit an der Steinbrückenmühle

Zehntverhältnisse:

1274: Die Steinbrückenmühle zahlt Ersatz für erzbischöflichen Zehnten an Kloster Spieskappel.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Steinbrückenmühle, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4270> (Stand: 19.8.2023)