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Mittelvenne

Wüstung · 232 m über NN
Gemarkung Gudensberg, Gemeinde Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

1,2 km nördlich von Gudensberg.

Lage und Verkehrslage:

Lage am Goldbach nur ungefähr zu lokalisieren.

Ersterwähnung:

1253

Siedlungsentwicklung:

Karolingerzeitliche Keramikfunde in der wüsten Flur.

Historische Namensformen:

  • medio Vennehe, in (1253) [HStAM Bestand Urk. 16 Nr. 15; Schreibweise nach Druck in: E. E. Becker, Nachrichten von dem ehemaligen Benediktiner-Kloster Breitenau, in: Hessische Beiträge zur Gelehrsamkeit und Kunst, Bd. 2 (1787), Beilagen, S. 27-28, Nr. 4]
  • mediocri Venne, in (1290)
  • Vennehe mediocri (1291)
  • Mittelvenne (1314)
  • Mittelnvennehe (1330)
  • Mittiln Venne (1346)
  • Mitteln Venne (1356)
  • Mittelfernne, zu (1579)
  • Mittel-Venne
  • Venne, Mittel-

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1253)
  • 1291: villa.
  • 1387: zerstört.
  • Anfang 15. Jahrhundert wüst.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3525376, 5672576
UTM: 32 U 525292 5670747
WGS84: 51.187577° N, 9.361901° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400705008

Einwohnerstatistik:

  • Anfang 15. Jahrhundert wüst.
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1403: Amt Gudensberg.

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Gericht:

  • 1356: Landgrafen ertauschen bei den von Wehren Gericht Mittel-Venne.
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1253: Die Witwe des Hermann von Holzhausen vermacht dem Kloster Breitenau 2 Hufen zu Mittel-Venne.
  • 1290: Konrad von Wallenstein verkauft dem Deutschen Orden Marburg einen Mansus zu Mittel-Venne.
  • 1291: Werner von Wolfshausen verkauft dem Deutschen Orden Marburg einen Mansus zu Mittel-Venne.
  • 1314: Stift Fritzlar erhält einen Zins aus Mittel-Venne.
  • 1330: Kloster Hasungen verkauft seine 2 Allode zu Mittel-Venne.
  • 1346: Hermann Elben überträgt einen halben Mansus zu Mittel-Venne dem Allerheiligenaltar zu Gudensberg, vormals im Besitz der von Rengshausen.
  • 1365: Heinrich Brun, Pfarrer zu Gudensberg, verkauft an Johann Rympf, Pfarrer zu Melsungen, einen Wiesenflecken zu Mittel-Venne.
  • 1377: Kloster Kartause besitzt zu Mittel-Venne einen Hof.
  • 1397: Das Siechenhaus Gudensberg entrichtet dem Kloster Hasungen einen Erbzins aus Gütern zu Mittel-Venne.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Mittelvenne, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4303> (Stand: 30.6.2021)