Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 4822 Gudensberg
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
- Historische Karten
- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 31. Felsberg
Mittelvenne
-
Wüstung · 232 m über NN
Gemarkung Gudensberg, Gemeinde Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Wüstung
-
Lagebezug:
1,2 km nördlich von Gudensberg.
-
Lage und Verkehrslage:
Lage am Goldbach nur ungefähr zu lokalisieren.
-
Ersterwähnung:
1253
-
Siedlungsentwicklung:
Karolingerzeitliche Keramikfunde in der wüsten Flur.
-
Historische Namensformen:
- medio Vennehe, in (1253) [HStAM Bestand Urk. 16 Nr. 15; Schreibweise nach Druck in: E. E. Becker, Nachrichten von dem ehemaligen Benediktiner-Kloster Breitenau, in: Hessische Beiträge zur Gelehrsamkeit und Kunst, Bd. 2 (1787), Beilagen, S. 27-28, Nr. 4]
- mediocri Venne, in (1290)
- Vennehe mediocri (1291)
- Mittelvenne (1314)
- Mittelnvennehe (1330)
- Mittiln Venne (1346)
- Mitteln Venne (1356)
- Mittelfernne, zu (1579)
- Mittel-Venne
- Venne, Mittel-
-
Bezeichnung der Siedlung:
- villa (1253)
- 1291: villa.
- 1387: zerstört.
- Anfang 15. Jahrhundert wüst.
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3525376, 5672576
UTM: 32 U 525292 5670747
WGS84: 51.187577° N, 9.361901° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
63400705008
-
Einwohnerstatistik:
- Anfang 15. Jahrhundert wüst.
- Verfassung ↑
-
Verwaltungsbezirk:
- 1403: Amt Gudensberg.
-
Altkreis:
Fritzlar-Homberg
-
Gericht:
- 1356: Landgrafen ertauschen bei den von Wehren Gericht Mittel-Venne.
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1253: Die Witwe des Hermann von Holzhausen vermacht dem Kloster Breitenau 2 Hufen zu Mittel-Venne.
- 1290: Konrad von Wallenstein verkauft dem Deutschen Orden Marburg einen Mansus zu Mittel-Venne.
- 1291: Werner von Wolfshausen verkauft dem Deutschen Orden Marburg einen Mansus zu Mittel-Venne.
- 1314: Stift Fritzlar erhält einen Zins aus Mittel-Venne.
- 1330: Kloster Hasungen verkauft seine 2 Allode zu Mittel-Venne.
- 1346: Hermann Elben überträgt einen halben Mansus zu Mittel-Venne dem Allerheiligenaltar zu Gudensberg, vormals im Besitz der von Rengshausen.
- 1365: Heinrich Brun, Pfarrer zu Gudensberg, verkauft an Johann Rympf, Pfarrer zu Melsungen, einen Wiesenflecken zu Mittel-Venne.
- 1377: Kloster Kartause besitzt zu Mittel-Venne einen Hof.
- 1397: Das Siechenhaus Gudensberg entrichtet dem Kloster Hasungen einen Erbzins aus Gütern zu Mittel-Venne.
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Mittelvenne, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4303> (Stand: 30.6.2021)

