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Portrait

Max Henze
(1899–1951)

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GND-Nummer

13061131X

Henze, Max [ID = 15863]

* 23.9.1899 Köthen (Anhalt), † 10.3.1951 Bydgoszcz, evangelisch; gottgläubig
Polizeipräsident
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Volksschulen in Köthen und Berlin „bis zur Oberklasse“
  • kaufmännische Ausbildung
  • 1.4.1917 nach Ende der Ausbildung als Kriegsfreiwilliger Teilnehmer im Ersten Weltkrieg
  • 1.11.1918 Entlassung aus der Armee
  • Ende 1918 Mitglied des Spartakusbundes in Berlin
  • 1919 für fünf Monate bei der Küstenwehrbatterie Cuxhaven als Schütze
  • 1.10.1919-1932 „zurück in Zivilberuf“ als kaufmännischer Angestellter
  • 1.2.1923-Ostern 1926 im Freikorps Roßbach
  • 1.6.1927 SS-Anwärter (SS-Nr. 1167)
  • 1928 SS-Mann
  • 1.4.1928 Mitglied der NSDAP, Mitglieds-Nr. 80.481
  • 14.10.1929 SS-Unterführer
  • 1.2.1931 SS-Sturmbannführer
  • bis April 1931 Führer des SS-Sturms 34 Berlin
  • 18.10.1931 SS-Stabsführer
  • 1932-1933 Mitglied des Preußischen Landtages (NSDAP)
  • bis 4.1932 Führer der SS-Standarte 6
  • 22.7.1932 SS-Oberführer
  • 1933-1945 Mitglied des Deutschen Reichstages (NSDAP)
  • 12.12.1933 SS-Brigadeführer
  • bis 2.1934 Führer des SS-Abschnitts III Berlin, als solcher Verbindungsmann der SS im Gestapa Berlin
  • 20.2.1934 Führer des SS-Abschnitts XV Altona, 25.8.1934 dieser Stelle enthoben
  • 17.5.1935 hauptamtlicher Bezirksbeigeordneter in Berlin-Weißensee, Berufung auf zwölf Jahre
  • 14.1.1937 Führer beim Stab des SS-Oberabschnitts Fulda-Werra
  • 8.1.1937 kommissarischer Polizeipräsident von Kassel, 23.10.1937 definitive Ernennung
  • zugleich 5.11.1938 Führer im SD-Hauptamt
  • 1.4.1940 Polizeipräsident in Danzig
  • 20.10.1941 kommissarischer Polizeipräsident in Essen, 7.1942 definitive Ernennung
  • 1943 SS-Brigadeführer
  • 1945 Verhaftung und Internierung
  • 1947 Auslieferung an die Volksrepublik Polen
  • 4.11.1949 Todesurteil durch ein polnisches Gericht (zusammen mit Richard Hildebrand)

Funktion:

  • Kassel, Polizeipräsident, 1937-1940

Lebensorte:

  • Köthen (Anhalt); Berlin; Kassel; Danzig; Essen
Familie

Vater:

Henze, Karl Hugo, Fuhrunternehmer bzw. Herrschaftlicher Kutscher

Mutter:

Grune, Marie

Partner:

  • Weichselbaumer, Camilla, * Berlin 12.4.1910, Heirat 22.9.1934, Sekretärin im preußischen Innenministerium
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Franz Langhammer creator QS:P170,Q30131596, Langhammer - Max Henze, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Henze, Max“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/13061131X> (Stand: 10.3.2025)