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Portrait

Johannes Georg Gadamer
(1867–1928)

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GND-Nummer

118901044

Gadamer, Johannes Georg [ID = 10866]

* 1.4.1867 Waldenburg (Schlesien) heute Wałbrzych (Polen), † 15.4.1928 Marburg
Prof. Dr. phil.; Dr. med. h.c. – Chemiker, Hochschullehrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Vorschule und des Gymnasiums Waldenburg, 1886 Reifeprüfung
  • Apothekerlehre bei Wilhelm Danckwortt in Magdeburg, 1888 Gehilfenexamen
  • praktische Apothekertätigkeit in Aschersleben, Linz am Rhein, Landeshut und Waldenburg
  • 1.5.1893 Approbation als Apotheker
  • 1893 Privat-Hilfsassistent am Pharmazeutisch-chemischen Institut der Universität Marburg
  • Sommersemester 1894-1902 Assistent am Pharmazeutisch-chemischen Institut der Universität Marburg
  • 12.12.1895 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
  • 3.3.1897 Habilitation für pharmazeutische und Nahrungsmittelchemie an der Universität Marburg
  • 1.8.1902 ordentlicher Professor und Direktor des Pharmazeutischen Instituts der Universität Breslau
  • 1915 Berufung in den Reichsgesundheitsrat
  • 20.3.1916 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
  • 25.2. zum 1.4.1919 als ordentlicher Professor der pharmazeutischen Chemie und Direktor des Pharmazeutisch-chemischen Institut an die Universität Marburg versetzt
  • ab WS 1919 Vorsitzender der pharmazeutischen Prüfungskommission
  • 1921/22 Rektor der Universität Marburg
  • 1927 Verleihung des Titels Dr. med. h.c. der Universität Breslau

Funktion:

  • Breslau, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1913-1915
  • Marburg, Universität, Rektor, 1921/22

Studium:

  • 1891 Studium der Pharmazie an der Universität Marburg

Netzwerk:

  • Schmidt, Ernst* Albert <Lehrer>
  • Danckwortt, Wilhelm <Lehrer>, GND, * Magdeburg 7.2.1822, † Magdeburg 10.1.1892, Apotheker, Oberdirektor des Norddeutschen Apothekervereins

Akademische Qualifikation:

  • 12.12.1895 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
  • 3.3.1897 Habilitation für pharmazeutische und Nahrungsmittelchemie an der Universität Marburg
  • 1927 Dr. med. h.c. der Universität Breslau

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Pharmazeutische und Nahrungsmittelchemie / Privatdozent / 1897-1902
  • Breslau, Universität / Philosophische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1902-1919
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Pharmazeutische und Nahrungsmittelchemie / ordentlicher Professor / 1919-1928

Akademische Ämter:

  • 1913-1915 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Breslau
  • 1921/22 Rektor der Universität Marburg

Werke:

Lebensorte:

  • Waldenburg (Schlesien); Magdeburg; Aschersleben; Linz am Rhein; Landeshut; Marburg; Breslau
Familie

Vater:

Gadamer, Oskar, * Ober Gläsersdorf 6.8.1831, † Waldenburg 2.7.1887, Unternehmer, Stadtrat

Mutter:

Puschmann, Anna, 1832–1909

Partner:

  • Gewiese, Johanna, (⚭ 1897) † 1904, Tochter des Maurer- und Zimmermeisters Hugo Gewiese und Adele, geb. Becker
  • Hellich, Hedwig, (⚭ 1905) † 1951, Tochter des Grubendirektors Erich Hellich und der Ida Ehlert

Verwandte:

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Gadamer, Johannes Georg“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118901044> (Stand: 10.2.2025)