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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118717057
Nassau, Gerlach Graf von [ID = 2308]
- * 1322 Idstein (?), † 12.2.1371 Aschaffenburg, Begräbnisort: Eberbach (Rheingau) (Kloster)
Kanoniker, Erzbischof, Kurfürst - Biografischer Text
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Graf Gerlach Nassau studierte ab 1341 in Bologna. 1345 wurde er Domdekan zu Mainz. 1346 ernannte ihn der Papst zum Erzbischof von Mainz. Während des Mainzer Bistumsstreits gegen Heinrich von Virneburg und dessen Parteigänger Kuno von Falkenstein weilte er meist im Nassauischen. Ab 1354 residierte er in Eltville, wo er die Pfarrkirche erbauen ließ.
(Otto Renkhoff)
- Literatur
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- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 9, Leipzig 1879, S. 5-7 (Theodor Lindner)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 6, Berlin 1964, S. 293 (Anton Ph. Brück)
- Monsees, Grabmäler im Kloster Eberbach, Eltville 2009, S. 97-102
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 555, Nr. 3057
- Nassauische Lebensbilder, Bd. 1, Wiesbaden 1940, S. 33-49 (Georg Wilhelm Sante)
- Schliephake, Geschichte von Nassau, Bd. 4, 1875, S. 120,196-294
- Schliephake, Geschichte von Nassau, Bd. 5, 1879, S. 22-25
- F. Vigener, in: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins NF 14, 1906, S. 1-43
- F. Pfeil, Der Kampf Gerlachs von Nassau mit Heinrich von Virneburg um das Erzstift Mainz, 1910
- H. Hahn, in: Nassauische Annalen Bd. 65, 1954, S. 237-242
