Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 6218 Neunkirchen
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
- Historische Karten
- Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 27. Erbach
Weitere Informationen
Webern
-
Ortsteil · 235 m über NN
Gemarkung Klein-Bieberau, Gemeinde Modautal, Landkreis Darmstadt-Dieburg
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Siedlung
-
Lagebezug:
15,5 km südöstlich von Darmstadt
-
Lage und Verkehrslage:
Siedlung ohne Ortscharakter im Granitgebiet bei doppelseitiger Tallage
-
Ersterwähnung:
1392
-
Historische Namensformen:
- Weweren (1392)
- Wewern (1403)
- Webern (1424)
- Weberen (1457)
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3482524, 5512920
UTM: 32 U 482456 5511155
WGS84: 49.752616° N, 8.756447° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
432013110
-
Flächennutzungsstatistik:
- 1854 (Morgen): 476, davon 149 Acker, 95 Wiesen, 222 Wald
-
Einwohnerstatistik:
- 1629: 5 Hausgesessene
- 1829: 77 Einwohner
- 1970: 76 Einwohner
-
Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
-
Verwaltungsbezirk:
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Obere Grafschaft Katzenelnbogen, Amt Lichtenberg, Cent Ober-Ramstadt, Brandauer Reiswagen
- 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Lichtenberg
- 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Lichtenberg
- 1820: Großherzogtum Hessen, Domaniallande, Provinz Starkenburg, Amt Lichtenberg
- 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Reinheim
- 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landkreis Dieburg
- 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Dieburg
- 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landkreis Dieburg
- 1952: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Darmstadt
- 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg
-
Altkreis:
Darmstadt
-
Gericht:
- Zentgericht Ober-Ramstadt
- 1821: Landgericht Lichtenberg
- 1848: Landgericht Reinheim
- 1879: Amtsgericht Reinheim
-
Gemeindeentwicklung:
Am 1.4.1952 aus dem Landkreis Dieburg aus- und in den Landkreis Darmstadt eingegliedert.
Am 1.9.1959 zur Gemeinde Klein-Bieberau
Am 1.1.1977 zur Gemeinde Modautal
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1392 hat Werner Kalb von Reinheim Güter von Graf Eberhard von Katzenelnbogen zu Lehen. 1489 belehnt Landgraf Wilhelm von Hessen Philipp Kalb von Reinheim mit den Lehen zu Webern.
- Im 16. Jahrhundert steht das Dorf den Junkern Mopach, Kalb und Meisenbug zu, der Landgraf von Hessen aber hat die hohe Landes und centbare Obrikeit, auch Geot und Verbot
- Kirche und Religion ↑
-
Pfarrzugehörigkeit:
1557: zu Nieder-Modau
-
Bekenntniswechsel:
Da Filial von Nieder-Modau, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Nieder-Modauer Pfarrer Ewald Poth ab 1527.
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Müller, Starkenburg, S. 737-738
- Demandt, Kirchenorganisation, S. 137-138, 141
- Historisches Ortsverzeichnis Großherzogtum und Volksstaat Hessen, S. 210
- Diehl, Hessen-darmstädtisches Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 75
- Zitierweise ↑
- „Webern, Landkreis Darmstadt-Dieburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13572> (Stand: 29.4.2024)

