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Historisches Ortslexikon
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Hählgans
-
Gehöftgruppe · 358 m über NN
Gemarkung Allmershausen, Gemeinde Bad Hersfeld, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Gehöftgruppe
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Lagebezug:
5 km westnordwestlich von Bad Hersfeld
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Lage und Verkehrslage:
2,5 km südwestlich von Allmershausen im südlichen Teil des Geisbachtals
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Ersterwähnung:
1366/88
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Siedlungsentwicklung:
1895 Hof in der Gemeinde Allmershausen
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Historische Namensformen:
- Algans, czu (1366/88) [HStAM Bestand K Nr. 249, fol. 100]
- Ailgans, czu (1392) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 642]
- Maylgans (1395) [StadtA HEF, A1, 97]
- Malgans (1485) [ HStAM Best. Urk. 56 Nr. 1176]
- Hählgans (um 1610) [HStAM Best. S Nr. 369]
- Heilgans (1612) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 2055]
- Hehlgans (1673) [KLB Mscr. Hass. fol. 126]
- Heülgans (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 16,1]
- Haelgans (1747) [Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105]
- Hählgans (1885)
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Bezeichnung der Siedlung:
- Dorf und Gemarkung (1392 und 1395)
- wustenunge Gůt (1485)
- Hof (16.-18. Jahrhundert)
- Hof (1895)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3544814, 5637741
UTM: 32 U 544722 5635925
WGS84: 50.873278° N, 9.635613° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63200201001
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Einwohnerstatistik:
- um 1610 und 1628: 2 Hausgesessene
- 1673: 1 Bauer (KLB Mscr. Hass. fol. 126)
- 1747: 1 Feuerstätte (Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105)
- 1885: 2 Wohngebäude mit 14 Bewohnern
- 1895: 19 Einwohner
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1400: Reichsabtei Hersfeld, Dechanaigericht bzw. Amt Hersfeld
- 1651: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Dechaneigericht bzw. Amt Hersfeld
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Stadt und Amt Hersfeld
- 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Stadt und Amt Hersfeld
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Hersfeld
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Hersfeld
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Altkreis:
Hersfeld
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Herrschaft:
1392 erhält Konrad von Hattenbach vom Abt von Hersfeld die Erlaubnis zur Übergabe des Burglehens in Hattenbach, zu dem auch Hählgans gehört, an seine Ehefrau Luckard. 1395 versetzt Conrad von Hattenbach dem Günther Wissenborn, Bürger zu Hersfeld, Hofstatt und Garten Maylgans für 20 Gulden.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1485 erwirbt die Michaelskapelle auf dem Frauenberg bei Hersfeld das wüst gefallene Gut Malgans erblich
- Kirche und Religion ↑
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Pfarrzugehörigkeit:
1747 eingepfarrt nach Hersfeld (= Bad Hersfeld) (DB),
so 1872 mit Kalkobes (Hochhuth, Statistik der evangelischen Kirche, S. 489).
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Hählgans, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3300> (Stand: 11.11.2025)

