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Historisches Ortslexikon
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- 4825 Waldkappel
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Weitere Informationen
Dasbach
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Wüstung · 302 m über NN
Gemarkung Bischhausen, Gemeinde Waldkappel, Werra-Meißner-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
9 km westsüdwestlich von Eschwege gelegen
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Lage und Verkehrslage:
2 km nördlich der Ortsmitte von Bischhausen an der Quelle des unter dem Dasberg (Dachsberg) in die Wehre mündenden Das(s)bachs (Mercators Karte von 1592) gelegen
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Ersterwähnung:
1141
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Letzterwähnung:
1408
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Historische Namensformen:
- Dassbach (1141) [verunechtet 13. Jh., Kop. 16. Jh., UB Mainz 2,1, S. 45-53, Nr. 28]
- Daßbach (1448) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 537-538, Nr. 1368, Anm. 1, mit falscher Datierung auf 1408; zur korrigierten Datierung s. K. A. Eckhardt, Eschwege als Brennpunkt thüringisch-hessischer Geschichte, S. 128; StA Wü, MIB 25 fol. 279 [01], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe mit Daspach]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3565528, 5669362
UTM: 32 U 565428 5667534
WGS84: 51.155503° N, 9.935565° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63601201002
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Einwohnerstatistik:
- 1408: wüst
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1141: Honer Mark (in pago, qui dicitur Hunether marca, circa fluvium Werraha)
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Altkreis:
Eschwege
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Gericht:
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Der Besitz des Klosters Northeim gelangt um 1200 an das Kloster Bursfelde, welches ihn noch 1446 innehat und mit Zustimmung des Mainzer Erzbischofs an die Boyneburger veräußert. Diese tragen ihn dann den Landgrafen von Hessen zu Lehen auf (Reverse 1449 - 1787).
- 1803 wurde Dasbach schließlich an Hessen verkauft (GR v. Bömmelberg).
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Zehntverhältnisse:
1141 fügt der Mainzer Erzbischof Markolf der Schenkung an Kloster St. Blasien zu Northeim den Zehnten in Dasbach hinzu.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- 1200 Jahre Bischhausen, S. 16-19
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 83 u. 541
- Zitierweise ↑
- „Dasbach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5508> (Stand: 17.6.2024)

