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Portrait

Edmund Anton Pnischeck
(1883–1954)

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GND-Nummer

1164781618

Pnischeck, Edmund Anton [ID = 11580]

* 19.2.1883 Kreuznach (heute Bad Kreuznach), † 11.4.1954 Eltville am Rhein, katholisch
Bürgermeister, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1889-1900 Besuch der Volks- und Realschule
  • Ausbildung bei der Stadt- und Polizeiverwaltung in Bad Kreuznach
  • 1902/03 Einjährig-Freiwilliger Militärdienst in Wiesbaden
  • 1908 Stadtsekretär in Neuerburg (Kreis Bitburg)
  • danach Gemeindesekretär in Polch
  • Juli 1911 Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Elz (Kreis Limburg), bis September 1918 im Amt
  • danach bis 11.1918 Bürgermeister in Niederjeutz (Lothringen)
  • Tätigkeit in der Kreisverwaltung in Limburg
  • ab März 1919 zunächst kommissarischer Bürgermeister in Lorch am Rhein, ab Juli 1919 Bürgermeister in Lorch am Rhein, anfangs zugleich Stellvertreter des Limburger Landrates sowie Reichskommissar, da Lorch 1919-1924 Zentrum des „Freistaats Flaschenhals“ war, eines von den Franzosen unbesetzten Landstrichs, der sich zwischen den Brückenköpfen Koblenz und Mainz von Limburg bis zum Rhein erstreckte
  • als Bürgermeister vor allem um den Wege- und Weinbau bemüht (zum Beispiel Ausbau der Rheinstraße zwischen Rüdesheim und dem Kreis St. Goarshausen)
  • 1924-1933 (1924-1925 für Jakob Gräf) Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Rheingaukreis, dort Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses und Mitglied des Finanz-, Ältesten-, Beamten- und Eingabenausschusses (Deutsche Zentrumspartei)
  • Mitglied des Bezirksausschusses (als Stellvertreter bzw. als ordentliches Mitglied), des Landesausschusses (Stellvertreter) und des Verwaltungsrates der Nassauischen Landesbank
  • 1926-1943 Mitglied des Kreisausschusses des Rheingaukreises
  • 9.1945 auf Verlangen der US-Militärregierung Niederlegung des Bürgermeisteramtes
  • Ehrenbürger von Lorch
  • Oktober 1946-1952 Bürgermeister von Eltville am Rhein, anschließend Ruhestand

Funktion:

  • Wiesbaden, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (Z), 1924-1933
  • Hessen-Nassau, 16. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1926
  • Hessen-Nassau, 17. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1927
  • Hessen-Nassau, 18. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1928
  • Hessen-Nassau, 19. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1930
  • Hessen-Nassau, 20. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1930
  • Hessen-Nassau, 21. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1930
  • Hessen-Nassau, 22. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1933

Werke:

Lebensorte:

  • Kreuznach; Wiesbaden; Neuerburg
Familie

Vater:

Pnischeck, Matthias, * Drobnin 20.2.1847, † Kirchheimbolanden 15.1.1936, katholisch, Obergärtner, Sohn des Anton Pnischeck und der Katharina Mackaviacki

Mutter:

Faust, Katharina, * Johannisberg 27.5.1844, † Kreuznach 1.8.1914, Heirat Johannisberg 25.11.1875, katholisch, Tochter des Michael Faust I und der Elisabeth Lietz

Partner:

  • Geishecker, Anna, (⚭ Polch 9.9.1910) * Polch 8.7.1888, † Erbach/Rheingau 29.5.1975, katholisch, Tochter des Johann Geishecker, * Monreal (Kreis Mayen) 25.10.1847, † Polch 17.1.1928, Gast- und Landwirt, und der Luzia Lenz, * Polch 10.9.1851, † Polch 5.4.1933
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Pnischeck, Edmund Anton“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1164781618> (Stand: 28.5.2026)