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Hessische Biografie

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Portrait

Wilhelm Maximilian Otto Behaghel
(1854–1936)

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Behaghel, Wilhelm Maximilian Otto [ID = 11181]

* 3.5.1854 Karlsruhe, † 9.10.1936 München, Begräbnisort: Gießen, evangelisch
Prof. Dr. phil.; Dr. jur. h.c. – Philologe, Germanist, Mediävist, Romanist, Professor, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Gymnasium in Karlsruhe
  • 1872-1873 Militärdienst
  • 1873-1876 Studium der klassischen und neueren Philologie an den Universitäten Heidelberg, Paris und Göttingen
  • 22.4.1876 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Heidelberg
  • 1877 philologisches Staatsexamen
  • 1878 Habilitation, Privatdozent für germanische und romanische Philologie an der Universität Heidelberg
  • 1880 Gründung des Literaturblatts für Germanische und Romanische Philologie mit Fritz Neumann
  • 16.1.1882-1883 außerordentlicher Professor an der Universität Heidelberg
  • 9.6.1883-1888 ordentlicher Professor an der Universität Basel
  • 1.10.1888-1925 ordentlicher Professor für Neuere deutsche Philologie an der Universität Gießen
  • 1895/96, 1905/06 und 1907/08 Rektor der Universität Gießen
  • 1896 Mitglied der Ersten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen, 7.3.1896 während der Vakanz der Kanzlerstelle der Universität Gießen zum Stellvertreter ernannt, 24.3.1896 Eid
  • 25.11.1897 Geheimer Hofrat
  • 1903-1929 Vorsitzender des „Oberhessischen Geschichtsvereins“
  • 1908 Mitglied der Historischen Kommission für das Großherzogtum Hessen
  • 1918 Geheimrat
  • 1924 Promotion zum Dr. jur. h.c. der Universität Gießen
  • 1925 Leiter des Ausschusses „Südhessisches Wörterbuch“
  • 1.10.1925 Emeritierung
  • 1932 Ehrenplakette der Stadt Gießen

Funktion:

  • Gießen, Universität, Rektor, 1895-1896
  • Hessen, Großherzogtum, 29. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1896
  • Gießen, Universität, Rektor, 1905-1906
  • Gießen, Universität, Rektor, 1907-1908

Lebensorte:

  • Karlsruhe; Heidelberg; Paris; Göttingen; Basel; Gießen
Familie

Vater:

Behaghel, Felix, GND, 1822–1888, Oberkirchenrat in Karlsruhe, Sohn des Johann Georg Behagel, GND, 1797–1861, Rektor der Lateinschule in Elberfeld, später Professor am Gymnasium in Heidelberg, und der Anna Gertrud Susanne Steinwarz

Mutter:

Wielandt, Pauline Luise Nanette, 1827–1901, Tochter des Karl Friedrich Wilhelm Wielandt, Militär-Witwen- und Waisenkassenbeamter in Karlsruhe, und der Sophie Auguste Kaufmann

Partner:

  • Zöller, Klara Elisabeth Maria Dorothea, (⚭ München 2.8.1887) 1866–1924, Tochter des Rudolph Philipp Zöller, GND, Professor der Hochschule für Bodenkultur in Wien, und der Elisabeth Anna Magdalena Diehl, 1845-1925

Verwandte:

  • Wielandt, Friedrich* Christian Wilhelm <Onkel>, GND, * Karlsruhe 19.3.1832, † Karlsruhe 5.12.1912, Großherzoglich Badischer Wirklicher Geheimer Rat und Präsident des Evangelischen Oberkirchenrats, 1891-1894 Mitglied der badischen Ersten Kammer
  • Behaghel, Pauline Elisabeth Sophie <Tochter>, 1890-1967
  • Behaghel, Eduard Felix Philipp Otto* <Sohn>, GND, * Gießen 25.8.1895, † Gießen 16.2.1961, Professor der Chemie an der Universität Gießen, verheiratet Gießen 12.8.1922 mit Charlotte Martha Snethlage, * Erfurt 1.9.1899
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 152. - Original: Staatsarchiv Darmstadt.

Zitierweise
„Behaghel, Wilhelm Maximilian Otto“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118657917> (Stand: 3.5.2026)