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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118657917
Behaghel, Wilhelm Maximilian Otto [ID = 11181]
- * 3.5.1854 Karlsruhe, † 9.10.1936 München, Begräbnisort: Gießen, evangelisch
Prof. Dr. phil.; Dr. jur. h.c. – Philologe, Germanist, Mediävist, Romanist, Professor, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- Gymnasium in Karlsruhe
- 1872-1873 Militärdienst
- 1873-1876 Studium der klassischen und neueren Philologie an den Universitäten Heidelberg, Paris und Göttingen
- 22.4.1876 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Heidelberg
- 1877 philologisches Staatsexamen
- 1878 Habilitation, Privatdozent für germanische und romanische Philologie an der Universität Heidelberg
- 1880 Gründung des Literaturblatts für Germanische und Romanische Philologie mit Fritz Neumann
- 16.1.1882-1883 außerordentlicher Professor an der Universität Heidelberg
- 9.6.1883-1888 ordentlicher Professor an der Universität Basel
- 1.10.1888-1925 ordentlicher Professor für Neuere deutsche Philologie an der Universität Gießen
- 1895/96, 1905/06 und 1907/08 Rektor der Universität Gießen
- 1896 Mitglied der Ersten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen, 7.3.1896 während der Vakanz der Kanzlerstelle der Universität Gießen zum Stellvertreter ernannt, 24.3.1896 Eid
- 25.11.1897 Geheimer Hofrat
- 1903-1929 Vorsitzender des „Oberhessischen Geschichtsvereins“
- 1908 Mitglied der Historischen Kommission für das Großherzogtum Hessen
- 1918 Geheimrat
- 1924 Promotion zum Dr. jur. h.c. der Universität Gießen
- 1925 Leiter des Ausschusses „Südhessisches Wörterbuch“
- 1.10.1925 Emeritierung
- 1932 Ehrenplakette der Stadt Gießen
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Funktion:
- Gießen, Universität, Rektor, 1895-1896
- Hessen, Großherzogtum, 29. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1896
- Gießen, Universität, Rektor, 1905-1906
- Gießen, Universität, Rektor, 1907-1908
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Lebensorte:
- Karlsruhe; Heidelberg; Paris; Göttingen; Basel; Gießen
- Familie ↑
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Vater:
Behaghel, Felix, GND, 1822–1888, Oberkirchenrat in Karlsruhe, Sohn des Johann Georg Behagel, GND, 1797–1861, Rektor der Lateinschule in Elberfeld, später Professor am Gymnasium in Heidelberg, und der Anna Gertrud Susanne Steinwarz
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Mutter:
Wielandt, Pauline Luise Nanette, 1827–1901, Tochter des Karl Friedrich Wilhelm Wielandt, Militär-Witwen- und Waisenkassenbeamter in Karlsruhe, und der Sophie Auguste Kaufmann
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Partner:
- Zöller, Klara Elisabeth Maria Dorothea, (⚭ München 2.8.1887) 1866–1924, Tochter des Rudolph Philipp Zöller, GND, Professor der Hochschule für Bodenkultur in Wien, und der Elisabeth Anna Magdalena Diehl, 1845-1925
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Verwandte:
- Wielandt, Friedrich* Christian Wilhelm <Onkel>, GND, * Karlsruhe 19.3.1832, † Karlsruhe 5.12.1912, Großherzoglich Badischer Wirklicher Geheimer Rat und Präsident des Evangelischen Oberkirchenrats, 1891-1894 Mitglied der badischen Ersten Kammer
- Behaghel, Pauline Elisabeth Sophie <Tochter>, 1890-1967
- Behaghel, Eduard Felix Philipp Otto* <Sohn>, GND, * Gießen 25.8.1895, † Gießen 16.2.1961, Professor der Chemie an der Universität Gießen, verheiratet Gießen 12.8.1922 mit Charlotte Martha Snethlage, * Erfurt 1.9.1899
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 905 Nr. 372 (Gießen, Heiratsnebenregister, 1922, Nr. 188)
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 1, Berlin 1953, S. 747 f. (Friedrich Maurer)
- Roland Mulch, Die Geschichte des Südhessischen Wörterbuchs, Darmstadt 2010, S. G7
- Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, Nr. 40
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 68
- Götz/Rack (Bearb.), Hessische Abgeordnete 1820–1933. Ergänzungsband, Darmstadt 1995, S. 39
- Gundel/Moraw/Press (Hrsg.), Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1982, S. 29-37 (Heinz Engels)
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [53]
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Bildquelle:
Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 152. - Original: Staatsarchiv Darmstadt.
- Zitierweise ↑
- „Behaghel, Wilhelm Maximilian Otto“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118657917> (Stand: 3.5.2026)
