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Hessische Biografie

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Portrait

Christoph Martin Graf von Degenfeld-Schonburg
(1689–1762)

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Degenfeld-Schonburg, Christoph Martin Graf von [ID = 9282]

* 26.4.1689 Frankfurt am Main, † 16.8.1762 Frankfurt am Main, evangelisch
General, Kriegsminister, Gesandter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Kurbraunschweig-Lüneburg. Fähnrich und Lieutenant
  • dann Kaiserlicher Rittmeister, Oberst-Wachtmeister
  • dann Kurpfälz. Oberst-Lieutenant und Oberst des Leib-Dragoner-Regiments
  • 1718 Königlich Preußischer Generalmajor, 1730 General-Lieutenant, General der Kavallerie
  • Wirklicher Geheimer Etats- und Kriegs-Minister
  • 1721-1739 Königlich Preußischer Gesandter in Frankfurt am Main
  • 1722-1757 Gesandter beim Oberrheinischen, Fränkischen und Schwäbischen Kreis
  • 1730-1733 Gesandter in London
  • Rr. d. Schwarzen Adler-Ordens
  • Reichsgrafenstand: 15.4.1716

Lebensorte:

  • Frankfurt am Main
Familie

Vater:

Degenfeld, Maximilian Graf von, * Padua 1645, † Frankfurt am Main 1697, Vizedom, Gesandter, Oberstlieutenant, Wirklicher Geheimer Rat

Mutter:

Canstein, Margarethe Helena Freiin von, * Hannover 17.3.1665, † Reinsberg 1.2.1746, Heirat Hannover, Hofkirche, 23.9.1686, Tochter des Raban Freiherr von Canstein, GND, Kurbrandenburg Wirklicher Geheimer Rat, Ober-Hofmarschall, Kammer-Präsident und Direktor aller brandenburgischen Lande, und der Hedwig Sophie von Kracht

Partner:

  • Schomberg, Maria Prinzessin von, 1692-1762, starb „in einem Alter von etliche 60 Jahren“, Heirat London 16.2.1717, Erbtochter der deutschen Besitzungen ihrer Eltern

Verwandte:

  • Degenfeld-Schonburg, Wilhelmine Helena Louise Gräfin von <Tochter>, * 15.11.1717, † 19.3.1718
  • Wiser, Elisabeth Dorothee Gräfin von, geb. Gräfin von Degenfeld-Schonburg <Tochter>, * London 2.(12.?)12.1718, † Friedelsheim 8.2.1771, verheiratet 1751 mit Carl Graf von Wiser, † 14.4.1770, Kurköln. Kammerherr, Kurpfälzischer Obrist
  • Degenfeld-Schonburg, Maria Gräfin von <Tochter>, * 17.11.1720, † 16.12.1720
  • Degenfeld-Schonburg, Friedrich Christoph Graf von <Sohn>, * Frankfurt am Main 17.12.1722, † Wien 10.3.1781, Niederländ. Obrist, Niederländ. Gesandter in Wien, sein Pate war König Friedrich Wilhelm von Preußen
  • Bünau, Friederike Sophie Gräfin von, geb. Gräfin von Degenfeld-Schomburg <Tochter>, * Frankfurt am Main 5.4.1723, † Magdeburg 7.12.1789, verheiratet mit Heinrich Graf von Bünau, * 20.7.1722, † 29.8.1784
  • Degenfeld-Schonburg, Max Christoph Graf von <Sohn>, * 10.12.1725, † 31.12.1725
  • Röder von Schwende, Margarethe Amalie, geb. Gräfin von Degenfeld-Schonburg <Tochter>, * 11.12.1727, † als Witwe 1790, verheiratet Frankfurt am Main 20.1.1753 mit Carl Reinhard Freiherr Röder von Schwende, * um 1725, † 1788, Herzoglich Württembergischer Kammerjunker und adliger Stallmeister, zuletzt Geheimer Rat und Erb-Ober-Stallmeister
  • Degenfeld-Schonburg, August Christoph Graf von <Sohn>, * Frankfurt am Main 21.3.1730, † 17..41814, Oberst, Kammerherr, Ritterrat Kanton Kocher, auf Hohen-Eybach, verheiratet I. mit Elisabeth Louise von Racknitz auf Pernegg, 1732–1757, II. 1762 mit Friederike Helene Elise von Riedesel zu Eisenbach, * 14.8.1742, † 3.8.1811
  • Degenfeld-Schonburg, Friedrich Wilhelm Christoph Graf von <Sohn>, * London 16.7.1732, † 20.12.1743, Pate war König Friedrich I. von Schweden, Landgraf von Hessen, † 20.12.1743
  • Degenfeld-Schonburg, Walter Graf von <Sohn>, 1747 Nassauischer Captain im Infanterie-Regiment St. Germain, 1748-1762 Lieutenant-Colonel, dann in Straßburg und Sachsen
Nachweise

Quellen:

  • Freundliche Hinweise von Friedhelm Hans

Literatur:

  • Friedhelm Hans, Friedrich Hermann von Schomberg (1615–1698), EUROPA TOTA ADMIRATA ..., Ubstadt-Weiher 2021
  • Hans-Wolfgnag Bächle, Herren und Freiherren von Degenfeld. Marie Luise Raugräfin zu Pfalz. Grafen von Degenfeld-Schonburg, Schwäbisch-Gmünd 2005
  • Repertorium der diplomatischen Vertreter aller Länder seit dem Westfälischen Frieden (1648) 2, 1950, S. 292-296
  • A. Graf Thürheim, Christoph Martin Freiherr von Degenfeld, General der Venezianer, General-Gouverneur von Dalmazien und Albanien und dessen Söhne (1600-1733). Ein Beitrag zur Geschichte des siebenzehnten Jahrhunderts, Wien, 1881, S. 152 f.
  • Priesdorff, Soldatisches Führertum, Bd. 1, S. 145 ff., Nr. 217
  • Geh. Legationsrat v. Stockhammer: „Betreffend die Anfrage 68 in Nr. 2 d. Deutschen Herold“ von 1913: 32 Ahnen des August Christoph Reichsgrafen v. Degenfeld-Schomburg. In: Der Deutsche Herold, Monatsschrift, 1913, S. 80-81;
  • Walter Dörr, Degenfelder Buch, 1988, S. 5 f.
  • Hans-Joachim Kühn, Das Kavallerie-Regiment Nassau-Saarbruck. In: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, Jg. 38, 1990, S. 60 f. (betr. Walter Graf von Degenfeld-Schomburg);
  • Beim Handschlag der Exzellenzen läuteten die Glocken. Aus der Geschichte des Degenfelder Ländchens im Bergwinkel, das heute der Familie von Kühlmann-Stumm gehört, in: Mitteilungsblatt. Beiträge zur Heimatgeschichte. Main-Kinzig-Kreis Bd. 19, 1994, S. 254-256

Bildquelle:

Wikimedia Commons (beschnitten)

Leben

* Frankfurt am Main 21.3.1730, † 17..41814, Oberst, Kammerherr, Ritterrat Kanton Kocher, verheiratet I. mit Elisabeth Louise von Racknitz auf Pernegg, 1732–1757, II. 1762 mit Friederike Helene Elise von Riedesel zu Eisenbach, * 14.8.1742, † 3.8.1811

Zitierweise
„Degenfeld-Schonburg, Christoph Martin Graf von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/135729319> (Stand: 16.8.2025)