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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1246426927
Kunz, Lothar [ID = 18378]
- * 1.12.1892 Bärn heute Moravský Beroun (Tschechien), † 19.2.1972 Schwalbach am Taunus, katholisch
Offizier, Verbandsfunktionär, leitender Angestellter, Parlamentarier - Wirken ↑
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Werdegang:
- vierjähriger Besuch der Kadettenschule
- ab 1912 Offizier
- 1914-1918 Teilnehmer am Ersten Weltkrieg
- Flucht aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft
- 1919/20 Studium an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Tetschen-Liebwerd (heute Libverda (Děčín)/Tschechien)
- 1921 Kreis-, 1926 Landesgeschäftsführer des Bundes der Landwirte in Mähren-Schlesien
- 1935-1938 als Abgeordneter des Bundes der Landwirte im Parlament in Prag
- ab 1938 Angestellter des Reichsnährstandes und Leiter der Kreisbauernschaft Bärn
- Juli 1945 Verhaftung, ab 1946 in Frankfurt am Main, dort Leiter der Treuhandstelle Süd der Nassauischen Siedlungsgesellschaft mbH
- Mitbegründer des Blocks der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE)
- 1951 BHE-Landesvorsitzender in Hessen
- 1953-1957 Mitglied des Deutschen Bundestages (BHE; hessische Landesliste), dort ordentliches Mitglied des Ausschusses für Bau- und Bodenrecht, (bis 5.1954) des Ausschusses zum Schutze der Verfassung, (ab 7.1955) des Ausschusses für Besatzungsfolgen und (ab 11.1956) des Ausschusses für Wiederaufbau und Wohnungswesen
- 1954 erfolglose Kandidatur für den Hessischen Landtag (Landesergänzungsvorschlag des Gesamtdeutschen Blocks/BHE, Platz 47)
- 1958 erfolglose Kandidatur für den Hessischen Landtag (Landesliste des Gesamtdeutschen Blocks/BHE, Platz 33)
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Funktion:
- Deutschland, Bundesrepublik, Bundestag, Mitglied (BHE), 1953-1957
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Lebensorte:
- Liebwerd; Frankfurt am Main
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949–2002, Bd. 1, München 2002, S. 472
- Zitierweise ↑
- „Kunz, Lothar“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1246426927> (Stand: 31.7.2025)
