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Hessische Biografie

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Portrait

Christoph Andreas Leonhard Creuzer
(1768–1844)

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Creuzer, Christoph Andreas Leonhard [ID = 1027]

* 20.11.1768 Marburg, † 3.3.1844 Marburg, evangelisch-lutherisch
Prof. Dr. phil.; Dr. theol. h.c. – Oberkonsistorialrat, Theologe, Philosoph, Hochschullehrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Creuzer, Christof Andreas Leonhard
  • Creuzer, Leonhard Christoph Andreas
  • Creutzer, Leonhard
  • Creutzer, Christoph Andreas Leonhard
  • Creuzer, C. A. L.
Wirken

Werdegang:

  • Studium an den Universitäten Marburg und Jena
  • 1791 Knabenlehrer in Marburg
  • 24.5.1794 Promotion zum Doktor der Philosophie in Tübingen
  • 1801 lutherischer Prediger in Marburg
  • 1794-1803 Privatdozent für spekulative und praktische Philosophie sowie griechische und lateinische Schriftsteller in Marburg
  • 18.4.1798 von der Universität Marburg erfolglos für eine außerordentliche Professur vorgeschlagen
  • 1801 Subdiakon an der lutherischen Kirche in Marburg
  • 1801-1822 Definitor des Ministeriums
  • 1803 Erzdiakon
  • 25.10.1803 ordentlicher Professor der praktischen Philosophie an der Universität Marburg, mit der Verpflichtung, auch Psychologie, Moral und Naturrecht zu lehren
  • 1810 Mitglied der neu errichteten Zentral-Wohltätigkeitsanstalt in Marburg
  • 1811, 1828, 1834 Dekan der Philosophischen Fakultät in Marburg
  • 1811 Stiftung einer Industrie-Freischule in Marburg
  • 1814 Ekklesiast an der lutherischen Kirche in Marburg
  • 31.10.1817 ehrenhalber Doktor der Theologie an der Universität Marburg
  • Seit 1828 zuständig für die Verwaltung des Benefizienwesens der Universität Marburg
  • 1822 Konsistorialrat im Konsistorium der Provinz Oberhessen
  • 1834 Ehrenbürger von Marburg
  • 17.8.1836 Oberkonsistorialrat
  • unterhielt mit seinem Vetter Friedrich Creuzer eine Erziehungsanstalt in Marburg, die noch 1797 bestand

Funktion:

  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1811
  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1828
  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1834

Studium:

  • Studium in Marburg und Jena

Akademische Qualifikation:

  • 24.5.1794 Promotion zum Doktor der Philosophie in Tübingen

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / praktische Philosophie / Privatdozent / 1794-1803
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / praktische Philosophie / ordentlicher Professor / 1803-1844

Akademische Ämter:

  • 1811, 1828, 1834 Dekan der Philosophischen Fakultät in Marburg

Lebensorte:

  • Marburg; Jena; Tübingen
Familie

Verwandte:

  • Creuzer, Georg Friedrich* <Vetter>, 1771–1858, Professor an der Universität Marburg
  • Weis, Friedericke Henriette Dorothea, geb. Creuzer <Tochter>, * Marburg, † Marburg 2.1.1876, 65 Jahre alt, verheiratet mit Julius Weis, Partikulier
  • Creuzer, Gustav <Sohn>, * Marburg 9.4.1812, † Marburg 23.10.1862, Maler, Lithograf
  • Bayrhoffer, Karl* Theodor <Schwiegersohn>, 1812-1888, Professor an der Universität Marburg
  • Grebe, Ernst* Wilhelm <Schwiegersohn>
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Gustav Creuzer (1812-1862), Andreas Leonhard Creuzer, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Creuzer, Christoph Andreas Leonhard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116726202> (Stand: 3.3.2026)