Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 
Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
4822 Gudensberg
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Unseligendissen

Wüstung · 228 m über NN
Gemarkung Dissen, Gemeinde Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

1,5 km nordöstlich von Gudensberg.

Lage und Verkehrslage:

An der Gemarkungs-Grenze Dissen/Gudensberg; Flurname Dissen Feldchen, beim Kasseler Kreuz.

Ersterwähnung:

1307

Letzterwähnung:

1325

Historische Namensformen:

  • Unselgenhusen (1307) [Kuchenbecker, Anal. IX S. 182]
  • ville minoris Thuosen (1311) [HStAM Bestand Urk. 26 Nr. 603]
  • Unselgenthosen (1314)
  • Unselgent(h)usen (1314)
  • Unselygentusin (1314)
  • Unseligendhusen (1318)
  • Unseligen Thusene, in (1320)
  • Unseligentusin (1322)
  • Dissen, Unseligen-
  • Unseligen-Dissen

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1314: villa.
  • 1322: Dorf.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3527395, 5672426
UTM: 32 U 527310 5670597
WGS84: 51.186136° N, 9.390768° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400702002

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1307: Die Gebrüder von Wolfershausen resignieren dem Konrad von Elben Güter zu Unseligendissen.
  • 1314: Hermann genannt von Grone überträgt dem Kloster Haina 3 Hufen zu Unseligendissen.
  • 1318: Die von Löwenstein-Schweinsberg befreien die an Stift Fritzlar verkauften Güter zu Unseligendissen von Lehnsbindungen.
  • 1320: Die von Felsberg verkaufen eine halbe Hufe zu Unseligendissen an Fritzlarer Bürger.
  • 1322: Heimerad von Elben schenkt Kloster Nordshausen seine Güter zu Unseligendissen.
  • 1325: Die von Elben vermachen dem Kloster Nordshausen ihre Güter zu Unseligendissen.
Wirtschaft

Mühlen:

8

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Unseligendissen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4037> (Stand: 1.11.2018)