Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 
Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
6018 Langen
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 23. Dieburg

Messenhausen

Ortsteil · 160 m über NN
Gemeinde Rödermark, Landkreis Offenbach 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

13 km südlich von Offenbach

Ersterwähnung:

1282/83

Historische Namensformen:

  • Messenhausen (1282/83)
  • Messelhusen (1300)
  • Messilhusin (1303)

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1282/83)
  • Dorf (1420)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3485938, 5539383
UTM: 32 U 485869 5537607
WGS84: 49.990625° N, 8.802858° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

438012010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 356, davon 231 Acker, 65 Wiesen, 59 Wald

Einwohnerstatistik:

  • 1829: 80 Einwohner
  • 1970: 97

Diagramme:

Messenhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Freiherr von Franckenstein zu Ockstadt (halb Mannlehen von Kurmainz wegen der Herrschaft Eppstein)
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Frankensteinscher Ort
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Patrimonialgericht Messenhäuser Höfe (Freiherren von Frankenstein) (Messenhäuser Höfe)
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Langen
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landkreis Offenbach
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Dieburg
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Dieburg
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Offenbach

Altkreis:

Dieburg

Gericht:

  • Zent Nieder-Roden
  • 1820: Patrimonialgericht Messenhäuser Höfe (v. Frankenstein)
  • 1822: Landgericht Langen
  • 1879: Amtsgericht Langen

Gemeindeentwicklung:

Am 1.3.1958 zur Gemeinde Ober-Roden (Kreis Dieburg). Am 1.1.1977 zur Gemeinde Rödermark (Kreis Offenbach).

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Wichtigste Grundherren waren im 13. Jahrhundert die Herren von Eppstein. 1359, 1400 und 1420 befand sich Messenhausen im Lehnsbesitz der Ritter von Sachsenhausen.

Zehntverhältnisse:

1323 belehnt der Abt von Seligenstadt Konrad von Albstadt und Friedrich von Holen mit einem Teil des Zehnten.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Kapelle vor dem Ort 1732 errichtet, 1820 Neubau, 1937 vergrößert

Patrozinien:

  • Heilige Dreifaltigkeit (Trinitas)

Pfarrzugehörigkeit:

Mutterkirche ist Dietzenbach

Patronat:

Herren von Hanau

Kirchliche Mittelbehörden:

Archidiakonat St. Peter und Alexander in Aschaffenburg; Landkapitel Rodgau

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Messenhausen, Landkreis Offenbach“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14212> (Stand: 15.8.2023)