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Portrait

Hans-Erdmann von Lindeiner-Wildau
(1883–1947)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

12477069X

Lindeiner-Wildau, Hans-Erdmann von [ID = 23247]

* 17.9.1883 Gleiwitz heute Gliwice (Polen), † 24.12.1947 Berlin-Zehlendorf, evangelisch
Jurist, Parlamentarier
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Königliche Landesschule Pforta (Schulpforta), März 1901 Abitur
  • Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Halle, München, Oxford und Berlin
  • 1903-1904 Rhodes-Stipendiat
  • 1905-1908 Referendar und Gerichtsassessor an schlesischen Gerichten
  • 1914-1918 Kriegsdienst (Hauptmann)
  • seit 1915 Amtsrichter in Muskau (Oberlausitz)
  • 1919 Abschied aus dem Staatsdienst, [1921] Amtsrichter a. D. in Berlin, [September 1930-1931] in Berlin-Charlottenburg, [1935] in Berlin-Lichterfelde
  • 1919[-1921] Mitglied der Groß-Berliner Stadtverordnetenversammlung
  • 1919 Mitglied der Bezirksversammlung Schöneberg
  • Beirat des Bundes der Auslandsdeutschen (BdA), Mitglied des Deutschen Herrenklubs, 1919-1924 Mitglied des Juniklubs
  • Mitglied des Parteivorstands der DNVP
  • März 1919-Oktober 1921 1. Hauptgeschäftsführer der DNVP, Oktober 1921-Dezember 1924 Politischer Beauftragter des Vorstands der DNVP
  • 1921 Mitglied des Preußischen Landtages (DNVP; Landeswahlvorschlag)
  • Dezember 1924-Juli 1932 Mitglied des Deutschen Reichstages (bis 1930 für den Wahlkreis 19: Hessen-Nassau, anschließend über den Reichswahlvorschlag) (Deutschnationale Volkspartei, Christlich-Nationale Arbeitsgemeinschaft, Konservative Volkspartei)
  • [1925-1926] Mitglied des Aufsichtsrats der Drahtloser Dienst A. G. als Vertreter der DNVP, [1926] Mitglied des Politischen Überwachungsausschusses der Berliner Funk-Stunde
  • 4.12.1929 Austritt aus der DNVP anlässlich der Auseinandersetzungen mit Hugenberg, Gründung der Konservativen Volkspartei (KVP)
  • 1929-1930 Vorsitzender der Reichstagsfraktion der Christlich-Nationalen Arbeitsgemeinschaft
  • seit 1931 Direktoriumsmitglied, 1941/42 Vizepräsident der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse Berlin; 1941/42 Direktor der Crefelder Mühlenwerke AG, Krefeld; Vorsitzender des Aufsichtsrates: Deutsche Gewerbe- und Landkreditbank AG, Berlin; Osthafenmühlen AG, Berlin; Wittener Walzmühle AG, Duisburg; Rosiny Mühlen AG, Duisburg; Deutsche Mühlen-Vereinigung AG, Berlin; Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG, Berlin
  • Hohenzollernscher Hausorden mit Schwertern
  • Braunschweigische, Sächsische und Meiningische Kriegsorden
  • Hamburgisches und Lübeckisches Hanseatenkreuz
  • Ehrenritter des Johanniterordens

Funktion:

  • Preußen, Landtag, Mitglied (DNVP), 1921
  • Deutschland, Reichstag, Mitglied, 1924-1932

Werke:

Lebensorte:

  • Schulpforta; Halle an der Saale; München
Familie

Vater:

Lindeiner-Wildau, Gustav von, Generalleutnant

Mutter:

Bendler, Erna

Partner:

  • Gersdorff, Eva Freiin von, (⚭ 16.11.1908) geschieden 9.7.1920
  • Pourtales, Marieluise Gräfin, (⚭ 24.5.1921)
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

unbekannt, LindeinerWildauHansErdmannvon, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)

Zitierweise
„Lindeiner-Wildau, Hans-Erdmann von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/12477069X> (Stand: 17.12.2025)